Philippusstift

Hausübergreifende Informationen
  • Besuchszeiten

  • Die Besuchszeiten der Klinik sind nicht festgelegt.

  • Weitere Informationen:
    Besucher sind in unseren Kliniken herzlich willkommen, denn sie unterstützen das Wohlbefinden und damit den Genesungsprozess unserer Patienten. Unsere Besuchszeiten sind deshalb großzügig geregelt. Damit sich Körper und Seele erholen können, ist ausreichender Schlaf für unsere Patienten außerordentlich wichtig. Daher bitten wir Sie ab 21.00 Uhr herzlich um Ihre Rücksichtnahme.



Ambulante Behandlung

Fachabteilung Bezeichnung der Ambulanz Leistung(en)
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie  Psychiatrische Institutsambulanz  Leistungen zur ambulanten Behandlungsmöglichkeit zeigen  
Medizinische Klinik II / Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische  Zentrale Notaufnahme (ZNA)  Leistungen zur ambulanten Behandlungsmöglichkeit zeigen  
  Diagnostische Linksherzkatheteruntersuchung, ambulante Herzschrittmacherimplantation  Leistungen zur ambulanten Behandlungsmöglichkeit zeigen  
  Kardiologische Ambulanz  Leistungen zur ambulanten Behandlungsmöglichkeit zeigen  
  Schrittmacherambulanz  Leistungen zur ambulanten Behandlungsmöglichkeit zeigen  

Medizinische VersorgungsschwerpunkteMedizinisch-pflegerisches Angebot

Schlaganfallzentrum info Patienten mit einem Schlaganfall oder dem Verdacht auf einen Schlaganfall werden in der Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) mit vier Betten besonders intensiv betreut. Sie ist eine Art neurologische Intensivstation mit besonders guter technischer Ausstattung und personeller Besetzung und wurde 2006 nach den Standards der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe zertifiziert. Bei Patienten mit einem sehr kurz zurückliegenden Schlaganfall kann das verursachende Blutgerinnsel mit Hilfe eines Medikamentes aufgelöst werden (Lysetherapie). Für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall besteht die Möglichkeit der ambulanten Weiterbehandlung im angeschlossenen Neurologischen Therapiezentrum (NETZ).
  • Teilnehmende Fachabteilungen
  • Viszeral- und Gefäßchirurgie (Kooperationspartner aus dem Marienhospital Altenessen)
  • 3751 Radiologie
  • 1500 - Klinik für Allgemein-
  • 2800 - Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie
Tumorzentrum info Die Kath. Kliniken Essen Nord-West wurden zusammen mit regionalen Schwerpunktpraxen aus Essen und den angrenzenden Nachbarstädten von der Dt. Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie im Jahr 2007 als Onkologisches Zentrum zertifiziert. Das Onkologische Centrum Essen-Nord (OCEN), so die genaue Bezeichnung, ist das erste seiner Art im Ruhrgebiet. Der Leiter des Zentrums, Priv.-Doz. Dr. med. Roland Kath, Ltd. Arzt der Medizinischen Klinik I am Philippusstift und der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie am Marienhospital Altenessen, sieht im Onkologischen Centrum Essen-Nord einen wichtigen Beitrag zur ortsnahen und umfassenden chirurgischen wie konservativen Versorgung von Tumorpatienten und eine verbesserte Verzahnung mit niedergelassenen Spezialisten. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist besonders für chronisch kranke Tumorpatienten wichtig.
  • Teilnehmende Fachabteilungen
  • Angiologie
  • Pneumonologie und internistische Intensivmedizin
  • 0100B - Medizinsche Klinik II / Klinik für Kardiologie
  • Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie
  • 1500 - Klinik für Allgemein-
  • 0100A - Medizinsche Kinik I / Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie
Abdominalzentrum (Magen-Darm-Zentrum) info Unter Leitung und Koordination von Chefarzt Prof. Dr. med. Georg Omlor haben die Kliniken für Allgemein-, und Viszeralchirurgie der Kath. Kliniken Essen-Nord-West im Jahr 2006 zusammen mit dem Universitätsklinikum Duisburg-Essen, dem Elisabeth Krankenhaus und den Kliniken Essen-Süd das Westdeutsche Magen-Darm-Zentrum (WMDZ) gegründet.
Ziel der Zusammenarbeit ist eine Standardisierung der Therapie von bösartigen Tumoren des Magen-Darm-Traktes nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. In allen vier Kliniken finden im Wochenrhythmus interdisziplinäre Tumorkonferenzen statt, in denen die Behandlung von Patienten gemeinsam besprochen und nach standardisierten Leitlinien festgelegt wird. Neben einer Optimierung und Abstimmung der einzelnen Therapieform ist die gemeinsame wissenschaftliche Erhebung und Auswertung der epidemiologischen Daten der Tumorpatienten ein wichtiges Ziel. Dadurch sollen optimale Strategien gegen Darmkrebs entwickelt werden.
  • Teilnehmende Fachabteilungen
  • 0100 - Medizinische Klinik I
  • 3751 - Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
  • 3600 - Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
  • 1500 - Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Aromapflege info Auf den Stationen und in den Funktionsbereichen wird mit ätherischen Ölen durch speziell geschulte Pflegende gewaschen, eingerieben und gebadet. Die Öle werden außerdem zur Beduftung von Räumen verwendet. Dabei kommen zur Zeit 9 verschiedene in Zusammenarbeit mit der Krankenhausapotheke entwickelte Mischungen zum Einsatz wie z. B. Zitrus, Lavendel, Atemöl, Trostmischung, Pilzmischung. Eingesetzt werden die Öle bei Unruhezuständen, Verwirrtheit, Schlafstörungen, Ängsten, depressiven Verstimmungen, Erkältungen, Muskelschmerzen, Insektenstichen, Juckreiz, kleinen Wunden, Pilzinfektionen.
Akupressur info Die Akupressur ist eine Massage bestimmter Körperstellen, der so genannten Akupressur−Punkte. Sie ist eine mildere und einfacher zu handhabende Form der Akupunktur und dient der Schmerzlinderung. Bei der Massage der Akupressur−Punkte werden bestimmte Nervenbahnen oder innere Organe mit einem Finger in einen Reizzustand versetzt. Die Massage der gewählten Punkte erfolgt je nach Anwendung mit unterschiedlicher Dauer und unterschiedlichem Druck. Die Akupressur wird häufig als alternative und begleitende Maßnahme zur klassischen Krankengymnastik angewendet. Bei Beschwerden kann der Patient die Akupressur auch selbst anwenden.
Akupunktur info Die Akupunktur wird in den Kath. Kliniken Essen-Nord-West als flankierende Maßnahme bei der Behandlung von Schmerzzuständen und zur Bekämpfung von Übelkeit etc. angewendet. Die Anwendung erfolgt durch qualifizierte Ärzte mit spezieller Akupunkturausbildung.
Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare info Der Patienten- und Angehörigenbetreuung wird in den Kath. Kliniken Essen-Nord-West ein besonderer Wert zugemessen. Sämtliche Kliniken bieten wöchentliche Sprechstunden, in denen neben den Patienten auch deren Angehörige beraten und betreut werden. Während des stationären Aufenthaltes führen die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte regelmäßige Angehörigengespräche.
Zudem werden Seminarangebote für Angehörige vorgehalten, z. B. Anleitung zur Pflege oder Ernährungsberatung.
Als katholische Einrichtung kümmern sich in besonderer Weise die Krankenhausseelsorger und der Sozialdienst um die Bedürfnisse von Patienten und ihren Angehörigen. Sie gewähren seelsorgerischen Beistand (konfessionsübergreifend) und beraten in praktischen sozialen Fragen, z .B. bei eintretender Pflegebedürftigkeit.
Atemgymnastik/-therapie info Atemtherapeutische Maßnahmen richten sich nach den Merkmalen der Krankheit und den Beschwerden. Die Behandlungen dienen der Beweglichkeit des Brustkorbs, der Lösung und Beförderung von Sekret (Schleim), der Erleichterung der Atemarbeit und der verbesserten Entspannungsfähigkeit. Es gibt zwei verschiedene Formen der Atemtherapie. In der Einzelbehandlung, die meistens im Liegen ausgeführt wird, hilft die Therapeutin dem Patienten, seine Atmung bewusst wahrzunehmen und kennenzulernen. Mit verschiedenen Griffen und Berührungen zeigt die Therapeutin neue Möglichkeiten zum Atmen und Entspannen. Neben der
individuellen Einzelbehandlung werden auch gruppentherapeutische Behandlungsmaßnahmen angeboten. Die Atemtherapie wird in den Kath. Kliniken Essen-Nord-West in Absprache mit den behandelnden Kliniken von der Abteilung für Physiotherapie durchgeführt.
Basale Stimulation info Die Basale Stimulation spielt in der Pflege von mehrfach schwerstbeeinträchtigten Patienten eine bedeutende Rolle. In den Kath. Kliniken Essen-Nord-West wird die Basale Stimulation insbesondere in der Intensivpflege bei Patienten mit starken Einschränkungen der Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit angewandt, z. B. bei Schlaganfallpatienten.
Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen info Ein Aufenthalt im Krankenhaus kann eventuell eine Fülle von Schwierigkeiten mit sich bringen. Wie geht es nach der Entlassung weiter? Wird Pflege benötigt? Wie kann man mit einer Behinderung leben? Was wird aus dem Beruf, aus der Familie? Ob es um die Organisation des Haushalts geht, um häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe, Rehabilitationsmaßnahmen, Kuren, Sucht− und Drogentherapien, Hilfsmittel im Falle einer Behinderung, Hilfen bei Krebserkrankungen oder die Aufnahme in ein Pflegeheim: Der Soziale Dienst der Kath. Kliniken Essen-Nord-West berät zu diesen Fragen, stellt Kontakt zu Versicherungsträgern, Behörden, Medizinischen Diensten, Pflegekassen und anderen Leistungsträgern her.
Berufsberatung/ Rehabilitationsberatung info Der Sozialdienst der Kath. Kliniken Essen-Nord-West berät in allen Fragen der Rehabilitation. Es werden Versicherungsverhältnisse und Zuständigkeiten geklärt, geeignete Kliniken vorgeschlagen und ausgewählt. In Sachen Berufsberatung stellt der Sozialdienst den Kontakt zu allen berufsberatenden Stellen wie dem Arbeitsamt, den Krankenkassen und dem zuständigen Rentenversicherungsträger her. Darüber hinaus sorgen spezielle Reha-Koordinatorinnen für eine problemlose Abwicklung von Antragsverfahren.
Besondere Formen/ Konzepte der Betreuung von Sterbenden info Die Krankenhausseelsorger richten ihr Augenmerk besonders auf Sterbende und ihre Angehörigen. Die Krankensalbung kann jederzeit gespendet werden. Die zwei ambulanten Hospizdienste im Einzugsbereich der KKENW kommen regelmäßig in die Klinik und unterstützen die KKENW in ihren Bemühungen um Sterbende. So ist im Bedarfsfall auch eine intensive Begleitung Sterbender und ihrer Angehöriger sichergestellt, ggf. auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus. Alle Beteiligten werden regelmäßig fortgebildet.
Bewegungsbad/ Wassergymnastik info Die Abteilung für Physiotherapie der Kath. Kliniken Essen-Nord-West bietet Krankengymnastik im eigenen Bewegungsbad als Einzel- und Gruppentherapie an.
Im 34° C warmen Wasser werden unter Ausnutzung der Auftriebskräfte (der Körper wiegt nur noch 10 % seines ursprünglichen Gewichts) Bewegungseinschränkungen und Schmerzzustände behandelt. Das Bewegungsbad eignet sich unter anderem auch zur Kräftigung des Muskelapparates.
Bewegungstherapie z.B. Feldenkrais, Eurhythmie info Die Kath. Kliniken Essen-Nord-West führen im Rahmen ihres umfassenden Kursprogramms eine Fülle von Bewegungskursen durch. Die Angebote richten sich sowohl an Patienten als auch an Angehörige und umfassen Kurse zur Primärprävention, Sekundärprävention und Rehabilitation. Darüber hinaus bietet die krankengymnastische Abteilung verschiedene Bewegungstherapien an.
Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder) info In Absprache mit den Kliniken führt die Physiotherapie Krankengymnastik nach Bobath durch. Das Bobath-Konzept wird bei der Therapie neurologischer Erkrankungen wie z. B. Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multipe Sklerose oder sonstiger Lähmungserscheinungen zur Wiedererlangung und Erhaltung der Selbständigkeit von Patienten eingesetzt.
Diabetiker-Schulung info Im Philippusstift ist eine Diätassistentin tätig, die Patienten mit Diabetes im Rahmen ihres stationären Aufenthaltes berät. Schulungen erfolgen hier nicht. Diese werden über das Netzwerk der beteiligten Diabetologen im ambulanten Bereich angeboten
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen info Die Kath. Kliniken Essen-Nord-West bieten bei allen ernährungsbedingten Erkrankungen Diät- und Ernährungsberatung an. Die Beratung erfolgt auf Anforderung durch den behandelnden Arzt und wird im Rahmen von Gruppenschulungen und Einzelberatungsgesprächen von qualifizierten Ernährungsberaterinnen durchgeführt. Flankiert wird das Angebot der Ernährungsberaterinnen durch ein breites Kursangebot mit ausgesuchten Seminaren zur gesunden Ernährung im hauseigenen Kommunikations- und Gesundheitszentrum. Auf Initiative von Prof. Dr. med. Hans-Georg Krengel wurde im Jahr 2003 der RREB e.V. (Risiko-Reduzierende-Ernährungs-Beratung) gegründet. Der Verein ist den Kath. Kliniken Essen-Nord-West angegliedert und veranstaltet monatliche Vorträge und Gesprächskreise zu Fragestellungen rund um das Thema gesunde Ernährung.
Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege info Die KKENW haben ein einheitliches Entlassungsmanagement. So wird der Informationsfluss zwischen allen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen im Krankenhaus und den nachbehandelnden Ärzten und Institutionen sichergestellt. Das Entlassungsmanagement wurde standardisiert und schließt die Anwendung von Entlassungschecklisten, Pflegeüberleitungsbögen und den ärztlichen Entlassungsbericht am Entlassungstag ein. Der Entlassungsprozess wird durch eine enge Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegediensten, Pflegeheimen, Reha-Einrichtungen, Sanitätshäusern und Sozialversicherungsträgern unterstützt. Bei Bedarf erfolgt die Koordination und Beratung durch den hauseigenen Sozialdienst und durch Reha-Beauftragte.
Ergotherapie/Arbeitstherapie info Die Ergotherapie begleitet Patienten, die in ihrer alltäglichen Handlungsfähigkeit und Lebensführung eingeschränkt sind. Ziel ist es, die betroffenen Patienten in ihrem Alltag zu stärken und ihnen gesellschaftliche Teilhabe sowie eine Verbesserung ihrer Lebensqualität zu ermöglichen. Eine ambulante Anschlussbehandlung (Rehabilitation) wird über den Krankenhausverbund der Kath. Kliniken Essen-Nord-West im Neurologischen Therapiezentrum des Philippusstiftes sichergestellt.
Fallmanagement/ Case Management/ Primary Nursing/ Bezugspflege info In den Kath. Kliniken Essen-Nord-West setzt das Fallmanagement mit der Patientenaufnahme ein und endet mit der Patientenentlassung bzw. mit der Klärung der nachstationären Versorgung (Anschlussheilbehandlung, ambulante Nachbehandlung, Pflege etc.). Hierbei handelt es sich um einen optimierten Behandlungsverlauf, der in einer schnellen Diagnosefindung durch optimale Untersuchungsabläufe, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine verkürzte Liegedauer bei maximalem Heilungserfolg zum Ausdruck kommt.
Fußreflexzonenmassage info Die Abteilungen für Physiotherapie der Kath. Kliniken Essen-Nord-West bietet in Absprache mit den behandelnden Kliniken Fußreflexzonenmassagen an. Bei der Fußreflexzonenmassage werden Zonen der Fußsohle angeregt, die in Beziehungen zu den Organen, Muskeln und Gelenken des Körpers stehen. Mit der Massage fördert der Therapeut eine Harmonisierung der Durchblutung in den entsprechenden Körperteilen und unterstützt damit das
energetische Gleichgewicht sowie das Wohlbefinden des Patienten. Gleichzeitig fördert die Behandlung den Abbau stressbedingter Spannungszustände.
Kinästhetik info Kinästhetik in der Pflege ist ein Bewegungskonzept, das die pflegerischen Tätigkeiten unterstützt. Sie sollen mit möglichst geringem Kraftaufwand durchgeführt werden und sowohl die Pflegenden entlasten und unterstützen als auch Patienten schonen. Darüber hinaus können Pflegende die Fähigkeit erlangen, jede Handlung am Patienten zu einer individuellen gesundheitsfördernden Interaktion zu gestalten. Pflegende und Patienten sind gleichzeitig und gemeinsam am Pflegeprozess beteiligt. Es finden im Bereich des Pflegedienstes Schulungen mit begleitenden Unterrichtsmaterialien und Praxisanleitungen am Pflegebett statt. Zudem werden spezielle Kursangebote für Mitarbeiter zur Erhaltung der Gesundheit und der Arbeitskraft vorgehalten (Rückenschulung, Wirbelsäulengymnastik, Aqua-Sport).
Kontinenztraining/ Inkontinenzberatung info Nach Absprache mit den behandelnden Kliniken wird von den Mitarbeitern der Abteilung für Physiotherapie ein spezielles Beckenbodentraining zur Behandlung von Inkontinenz durchgeführt.
Beim Beckenbodentraining führt ein gezieltes Therapieprogramm zur Wiederherstellung der normalen Muskelfunktionen und damit zur Behebung der Inkontinenz. Über das Beckenbodentraining hinaus werden Patienten mit Inkontinenzproblemen durch die Kliniken für Urologie und Neurourologie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe konsiliarisch beraten.
Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theater-therapie/Bibliotherapie info Im Neurologischen Therapiezentrum (NETZ), in der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie im Sozialpsychiatrischen Zentrum (SPZ) wird u. a. Kunsttherapie angeboten. Die Angebote werden im Rahmen der ambulanten Rehabilitation für Schlaganfallpatienten und Patienten mit Hirnschädigungen sowie als tagesstrukturierende und therapeutische Angebote für psychisch Kranke vorgehalten.
Manuelle Lymphdrainage info Die Manuelle Lymphdrainage ist eine "entstauende" Behandlung bei Ödemen (Wassereinlagerungen im Gewebe) unterschiedlichster Ursache. Hierbei wird durch schonende manuelle Gewebsverformungen (sanfte "Ausstreichungen") überwiegend an der Körperoberfläche der Abtransport von Gewebsflüssigkeit gefördert. Die Manuelle Lymphdrainage wird in den Kath. Kliniken Essen-Nord von der Abteilung für Physiotherapie durchgeführt.
Massage info Die physiotherapeutischen Abteilungen der Kath. Kliniken Essen-Nord-West bietet verschiedene Massagetechniken an.
Klassische Massage: Durch spezielle Griffe in bestimmter Reihenfolge angewandte Techniken, die direkt auf Haut, Unterhaut, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe einschließlich der Nerven, Lymph- und Blutgefäße wirken. Die klassische Massage findet auch Anwendung als Vorbereitung zur krankengymnastischen Behandlung.
Colonmassage: Sanfte Dickdarmmassage bei Verdauungsstörungen.
Segmentmassage / Bindegewebsmassage: Hierbei wird durch bestimmte Massagetechniken im Bereich der Reflexzonen am Oberkörper Einfluss auf innere Organe genommen - z. B. bei Durchblutungsstörungen der Beine.
Medizinische Fußpflege info In den Kath. Kliniken Essen-Nord-West erfolgt die Medizinische Fußpflege in Kooperation mit externen examinierten Medizinischen Fußpflegern. Der Fußpflege wird aufgrund der zahlreichen Gefäß- und Diabeteserkrankungen eine große Aufmerksamkeit zugemessen. So werden in regelmäßigen Abständen Informationstage und Vortragsveranstaltungen zum Thema "Diabetes" durchgeführt.
Musiktherapie info Im Neurologischen Therapiezentrum (NETZ) wird im Rahmen der ambulanten Rehabilitation die Musiktherapie angeboten. Viele Menschen erleiden aufgrund eines Schlaganfalls, eines Hirntumors oder einer Verletzung des Gehirns eine Sprachstörung. Neben der klassischen logopädischen Therapie ist eine ergänzende musiktherapeutische Behandlung speziell für schwer Betroffene sehr hilfreich. Bei diesem Ansatz werden die grundlegenden Bestandteile der Sprache und der Musik - Melodie und Rhythmus - in gezielten Übungen eingesetzt.
Naturheilverfahren/Homöopathie/Phyto-therapie info In der Aromapflege werden gleichermaßen Körper, Geist und Seele wohltuend angesprochen. Sie passt hervorragend in das Konzept der Ganzheitlichkeit in der Gesundheits- und Krankenpflege. Eine Definition von Shirley Price, einer führenden Aromatherapeutin aus England, verdeutlicht dies auf prägnante Weise: „Aromatherapie ist die kontrollierte Anwendung von ätherischen Ölen, um die eigene und die Gesundheit anderer zu erhalten und Körper, Geist und Seele auf positive Art zu beeinflussen.“
Osteopathie/Chiropraktik/Manuelle Therapie info In den Kath. Kliniken Essen-Nord-West wird die Manuelle Therapie zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems (Gelenke, Muskeln und Nerven) von den Physiotherapeuten durchgeführt. Die Manuelle Therapie dient der Erhaltung und Wiederherstellung der normalen Funktionen der Gelenke und des umgebenden Gewebes.
Pädagogisches Leistungsangebot info Die Kath. Kliniken Essen-Nord-West bieten Schulungen und Beratungsleistungen. Zum Beispiel bietet die Medizinische Klinik II Quickschulungen, die im Detail über die Selbstanwendung eines Bluttests informieren, der Marcumar-Patienten Auskunft über den Blutgerinnungswert (Quickwert/INR) gibt. Zudem führt die MK II Asthmatikerschulungen durch. Der Pflegedienst bietet Pflegeschulungen für Angehörige, die Diabetes- und Ernährungsberaterinnen Diabetesschulungen sowie Beratungsleistungen bei allen ernährungsbedingten Erkrankungen. Der RREB e. V. (Risiko-Reduzierende-Ernährungs-Beratung e.V.) ist den KKENW angegliedert und veranstaltet Vorträge und Gesprächskreise zu Fragestellungen rund um das Thema gesunde Ernährung. Ergänzend werden Kurse, Vorträge und Seminare für Patienten und ihre Angehörigen zu einem breiten Themenspektrum angeboten.
Physikalische Therapie/Bädertherapie info Die Abteilungen für Physiotherapie der Kath. Kliniken Essen-Nord-West halten ein breites Spektrum physikalischer Therapien vor. Im Einzelnen werden die Kryotherapie (Eistherapie: Crasheis, Eispackungen, Eislollies), Wärmetherapie (Fango / Wärmepackung oder Wärmelampe), Hydrotherapie (Unterwassermassage zur Schmerzlinderung und Muskelentspannung) und Elektrotherapie (Reizstrom, Expotentialstrom, Stangerbad, Diadynamische Ströme) angeboten.
Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie info Die Abteilungen für Physiotherapie der Kath. Kliniken Essen-Nord-West bieten ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher physiotherapeutischer Behandlungen. Hervorzuheben sind: Die Krankengymnastik als Einzel- und Gruppentherapie, Krankengymnastik nach Bobath, die Manuelle Therapie, Krankengymnastik im Bewegungsbad als Einzel- und Gruppentherapie, Krankengymnastik am Gerät, Krankengymnastik im Schlingentisch / Extensionstherapie, Laufbandtraining / Fahrradergometer, Rückenschule, Rückbildungsgymnastik, Beckenbodentraining bei Inkontinenz, Manuelle Lymphdrainage, verschiedene Massagetechniken, Fußreflexzonenmassage, Akupressur und Atemtherapie.
Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse info Die Abteilungen der Kath. Kliniken Essen-Nord-West bieten zum Thema Primär- und Sekundärprävention diverse Schulungen und Beratungsleistungen. Die Diabetes- und Ernährungsberaterinnen halten im Bereich der Sekundärprävention Diabetesschulungen sowie Beratungsleistungen bei allen ernährungsbedingten Erkrankungen vor. Der RREB e.V. (Risiko-Reduzierende-Ernährungs-Beratung e. V.) ist den KKENW angegliedert und veranstaltet Vorträge und Gesprächskreise zu Fragestellungen rund um das Thema gesunde Ernährung zur Vorbeugung von ernährungsbedingten Erkrankungen. Koronarsportgruppen halten für Herz-Kreislauf-Patienten ein breites Bewegungsangebot vor. Zudem werden Entspannungkurse angeboten.
Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbel-säulengymnastik
Schmerztherapie/ -management info Die Schmerztherapie hat in den Kath. Kliniken Essen-Nord-West einen hohen Stellenwert. Es werden sowohl akute (z.B. postoperativ oder bei der Geburt) als auch chronische Schmerzzustände behandelt. In Abstimmung mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin sowie der "Pain Nurse" (Schmerzschwester) erfolgt die Schmerzbehandlung durch die betreuende Fachklinik nach einem standardisierten Stufenkonzept. Ziel ist es, zu erwartende Schmerzen durch vorbeugende Verabreichung von Medikamenten zu vermeiden.
Bei sehr starken Schmerzen kommen zusätzlich zur medikamentösen, systemischen Schmerzbehandlung regionale Verfahren hinzu. Beispielhaft sind folgende Therapien zu nennen: kontinuierliche rückenmarksnahe Verfahren (Periduralkatheter) sowie Schmerzkatheter an peripheren Nerven bzw. Nervengeflechten. Als weiterer Schwerpunkt ist die Schmerztherapie als fester Bestandteil der Palliativmedizin etabliert. Ergänzend kommen alternative Schmerztherapien wie z. B. die Akupunktur zur Anwendung.
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Spezielle Entspannungstherapie
Stomatherapie/-beratung info Im Bedarfsfall ist die Vermittlung eines ausgebildeten Stomatherapeuten über das Pflegepersonal der Stationen möglich. Eine über den Klinikaufenthalt hinausgehende Betreuung ist so eingeleitet und sichergestellt.
Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik
Wärme- u. Kälteanwendungen
Wirbelsäulengymnastik
Wundmanagement
Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen info Es wird eng mit der zentralen Koordinierungsstelle für Essener Selbsthilfegruppen Wiese e. V. zusammengearbeitet. Gemeinsam werden in regelmäßigen Abständen Informationstage zur Selbsthilfe organisiert und durchgeführt. Selbsthilfegruppen erhalten in diesem Rahmen Gelegenheit, ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Darüber hinaus werden interessierten Gruppen Räumlichkeiten für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.
Aromapflege/-therapie info Die Aromatherapie wird im Philippusstift übergreifend in allen Fachkliniken angewendet. Insbesondere schwerkranke Patienten erfahren durch die Anwendung der Aromatherapie Linderung ihrer Beschwerden. Die Aromatherapie regt die Sinne an, entspannt und wirkt sich wohltuend auf die Psyche der Patienten aus.
Belastungstraining/-therapie/ Arbeitserprobung info Als Bestandteil des physiotherapeutischen Angebots werden Patienten systematisch - z. B. nach Operationen oder nach Herzinfarkten und Schlaganfällen - an höhere Belastungen gewöhnt, um sich möglichst schnell wieder ohne fremde Hilfe bewegen zu können.
Ethikberatung/Ethische Fallbesprechung info In den KKENW wurde eine Ethikkommission etabliert, die sich mit allgemeinen ethischen Fragestellungen auseinandersetzt. In allen Betriebsteilen wurde zudem ein Ethikkonzil (Pflegedienst, Ärztlicher Dienst, Seelsorge) eingerichtet. Hier werden konkrete Fallbesprechungen vorgenommen.
Gedächtnistrainig/Hirnleistungstraining/Koknitives Training/Konzentrationstraining info Zum Erhalt und zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten werden insbesondere bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen therapeutische Maßnahmen durchgeführt. Zudem wird ein spezielles Kursangebot (Brain Gym) für Patienten und für die Bevölkerung vorgehalten.
Sozialdienst
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit

Akademische LehreAusbildung in anderen Heilberufen

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)
Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien info Die Medizinische Klinik II hat im Berichtszeitraum unter der Leitung von Prof. Birgit Hailer an folgenden Studien teilgenommen: Astronautstudie (Aliskiren), Pasugrel Studie
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin (MTA)
Medizinisch-technischer-Radiologieassistent/in und Medizinisch-technische-Radiologieassistentin (MTRA)
Ergotherapeut und Ergotherapeutin
Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin
Logopäde und Logopädin

Patientenbefragung(en)Beschwerdemanagement

trifft nicht zu / entfällt
trifft nicht zu / entfällt

Komfort & Service Disease-Management-Programme (DMP)

Aufenthaltsräume
Ein-Bett-Zimmer
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Rollstuhlgerechte Nasszellen
Unterbringung Begleitperson
Zwei-Bett-Zimmer
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Elektrisch verstellbare Betten info Vorhanden als zusätzliches Ausstattungsmerkmal der Wahlleistungszimmer.
Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer
Internetanschluss am Bett/ im Zimmer info Vorhanden als zusätzliches Ausstattungsmerkmal der Wahlleistungszimmer.
Kühlschrank info Vorhanden als zusätzliches Ausstattungsmerkmal der Wahlleistungszimmer.
Rundfunkempfang am Bett
Telefon
Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer info Vorhanden als zusätzliches Ausstattungsmerkmal der Wahlleistungszimmer.
Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl) info Vorhanden als zusätzliches Ausstattungsmerkmal der Wahlleistungszimmer.
Kostenlose Getränkebereitstellung
Bibliothek
Cafeteria info Im Philippusstift steht Ihnen und Ihrem Besuch eine Cafeteria zur Verfügung. In angenehmer Atmosphäre können Sie sich mit Ihren Angehörigen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen oder bei kalten Getränken außerhalb der Station gemütlich zusammensetzen. Außerdem bieten wir allen Gästen einen Mittagstisch an.
Internetzugang info Vorhanden als zusätzliches Ausstattungsmerkmal der Wahlleistungszimmer.
Kiosk/ Einkaufsmöglichkeiten
Kirchlich-religiöse Einrichtungen info Krankheit und der Aufenthalt im Krankenhaus machen immer wieder deutlich, wie gefährdet unser menschliches Leben ist. Eine auftretende Krankheit oder ein Unfall können die bisherige Lebensgestaltung verändern, häufig verbunden mit der Notwendigkeit nach einer Neuorientierung. Vielleicht bricht auch - ganz neu oder vertieft - die Frage nach Gott auf. Seelsorge an fragenden, verunsicherten und kranken Menschen gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Kirchen in unserer Gesellschaft.
Als Katholische Kliniken ist uns neben der medizinischen Hilfe auch die Seelsorge wichtig. Im Philippusstift arbeiten kath. und ev. Seelsorger. In ökumenischer Zusammenarbeit sind sie Ansprechpartner für Patienten/-innen, Angehörige und Mitarbeiter/-innen. Sie sind nicht in den Diagnose- und Behandlungsablauf eingebunden.
Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
Kulturelle Angebote
Maniküre/ Pediküre
Parkanlage
Rauchfreies Krankenhaus info Im Rahmen des Projektes "Rauchfreies Krankenhaus" wurden Raucherpavillions im Außenbereich der Klinik aufgestellt. Als flankierende Maßnahme zur Förderung des aktiven Rauchverzichtes werden für Patienten und Mitarbeiter Kurse zur Raucherentwöhnung angeboten.
Dolmetscherdienste info Mitarbeiter der Kliniken mit zusätzlichen Sprachkenntnissen stehen als Dolmetscher zur Verfügung (polnisch, französisch, koreanisch, kroatisch, luganda, philippinisch, russisch, spanisch, türkisch, akan (ghana), chinesisch, englisch, italienisch, malaysisch, rumänisch).
Seelsorge
Asthma bronchiale
Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Diabetes mellitus Typ 1
Diabetes mellitus Typ 2
Koronare Herzkrankheit (KHK)
 
 
 

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Hinweis:
Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend in Verbindung mit anderen Erkenntnisquellen genutzt. Die angegebenen Empfehlungen und Ergebnisse stellen daher keine authentische Wiedergabe der Qualitätsberichte dar. Außerdem werden die Qualitätsberichte nur teilweise bzw. auszugsweise verwendet. Eine vollständige Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser finden Sie unter www.g-ba.de.