Herztod am Berg

Herztod am Berg

Die Bergrettung muss in den letzten Jahren immer häufiger ausrücken, dabei stehen Kreislaufprobleme an oberster Stelle. Ein Drittel der Todesfälle geht auf Herz-Kreislaufversagen zurück. In etwa 90 Prozent dieser Fälle sind Männer betroffen, das Risiko steigt mit dem Alter an. Risikofaktoren sind zum Beispiel bereits erlittene Herzinfarkte, unbehandelter Bluthochdruck aber auch zu wenige Pausen oder zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Ein sportmedizinischer Belastungstest zur sicheren Risikoabklärung wird von den meisten Krankenkassen bezahlt. Ein guter Zeitpunkt dafür wäre zum Beispiel kurz vor Beginn der Ski- oder Wandersaison. Falls Sie bald den ersten Skiurlaub antreten: Fangen Sie langsam an, machen Sie regelmäßige Brotzeit-Pausen und genießen Sie lieber einen Augenblick länger die wunderbare Aussicht in den Bergen.

Mehr Informationen zur Sicherheit am Berg erhalten Sie auch beim Deutschen Alpenverein.


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