Durchfall - Vorbeugung und Behandlung

Durchfall - Vorbeugung und Behandlung

In erster Linie ist Durchfall für die Betroffenen unangenehm, weil es sie in ihrem Alltag einschränkt. Überall, wo sie sich aufhalten, muss eine Toilette in der Nähe sein. Da der Körper bei einem akuten Durchfall sehr viel Flüssigkeit verliert, müssen die Patienten darauf achten, während dieser Zeit ausreichend zu trinken.

Die Auslöser einer Durchfallerkrankung

Die Ursachen einer sogenannten Diarrhoe sind sehr vielseitig und können harmlose aber auch ernste Gründe haben. Häufig tritt ein akuter Durchfall dann auf, wenn Menschen etwas Falsches gegessen haben. Verunreinigte Lebensmittel stecken den Patienten mit Streptokokken an, die innerhalb weniger Stunden einen Durchfall auslösen. Auch Infektionen mit anderen Bakterien oder Viren können zu Durchfällen führen. Ursächlich für einen kurzfristig auftretenden Durchfall können auch Nebenwirkungen von Medikamenten oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein.

Erkrankungen wie das Reizdarm-Syndrom, Entzündungen der Magenschleimhaut oder Tumorerkrankungen können einen chronischen Durchfall auslösen. Von einer chronisch verlaufenden Diarrhoe spricht man dann, wenn die Symptome länger als zwei Wochen dauern.

In diesen Fällen sollten Sie einen Arzt aufsuchen

In vielen Fällen ist Durchfall harmlos und klingt nach etwa 3 Tagen wieder ab. Wichtig ist, dass der Betroffene immer auf seinen Flüssigkeitshaushalt achtet. Tritt Durchfall immer nach dem Essen auf, deutet dies auf eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel hin. In diesem Fall sollte der Patient gemeinsam mit dem Arzt nach den Ursachen suchen.

Wenn die Diarrhoe in Begleitung von krampfartigen Bauchschmerzen und Kreislaufproblemen auftritt, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dahinter könnte beispielsweise eine Salmonelleninfektion stecken. Auch sichtbare Blutbeimengungen sind ein Grund, schnellstmöglich einen Arzt zu konsultieren.

Sind Kinder oder ältere Menschen von einem akuten Durchfall betroffen, sollte ein Arztbesuch immer stattfinden. Der Körper dieser Patienten ist noch nicht oder nicht mehr so gut in der Lage, den Flüssigkeitshaushalt alleine wieder zu regulieren. Hier kann es schnell zu einem lebensgefährlichen Wassermangel kommen.  

So wird ein Durchfall behandelt

Je nach Ursache kann der Arzt Medikamente verabreichen, die krampflösend sind oder die Darmflora wieder aufbauen. Bei einer chronisch verlaufenden Diarrhoe muss immer die Grunderkrankung gefunden und behandelt werden. Löst der Durchfall einen starken Flüssigkeitsverlust aus, muss der Patient gegebenenfalls eine intravenöse Infusion bekommen.


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