Sturzgefahr im Alter - So beugen Sie vor

Sturzgefahr im Alter - So beugen Sie vor

Seh- und Gleichgewichtsstörungen, schwache Muskulatur, zu niedriger Blutdruck oder auch Medikamente, die das Reaktions- und Wahrnehmungsvermögen beeinträchtigen - Gründe für die erhöhte Sturzgefahr im Alter gibt es viele. Die gute Nachricht: Es gibt auch zahlreiche Maßnahmen, um diese Gefahr zu minimieren.

1. Sich selbst so lange wie möglich fit halten: Trainieren Sie Ihre Ausdauer und Kraft wenn möglich mit flotten Spaziergängen, regelmäßigen Besuchen eines Fitnessstudios oder Ähnlichem. Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich.

2. Regelmäßige ärztliche Kontrollen: Lassen Sie regelmäßig Ihre Augen und Ohren überprüfen, denn beide Organe sind wichtig für den Gleichgewichtssinn.

3. Stolperfallen entfernen: Auch in Ihrem häuslichen Umfeld können Sie Vorkehrungen treffen, um Stürze zu vermeiden. Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung in Ihren Räumlichkeiten und entfernen Sie überflüssige Gegenstände vom Boden. Wenn Sie auf einen Teppich nicht verzichten möchten, fixieren Sie ihn, beispielsweise mit doppelseitigem Klebeband. Statten Sie Fliesen und Treppen mit rutschfesten Materialien aus. Hilfreich ist es außerdem, die erste und letzte Stufe einer Treppe mit gut sichtbarem Bodenmarkierungsband zu kennzeichnen.

4. Hilfsmittel nutzen: Bei häufigeren Schwindelanfällen sind Sitzgelegenheiten und Haltegriffe zum Beispiel in Badewanne und Dusche von Vorteil. Sollten Sie Aufsteh- oder Gehhilfen bekommen, üben Sie den Umgang. Bitten Sie jemanden um Unterstützung, bis Sie sich sicher fühlen. 

5. Wenn nötig, Hausnotrufsystem verwenden: Dieses besteht aus einem Band mit einem Notrufknopf, das wie eine Kette um den Hals getragen wird. Sollten Sie Hilfe brauchen, betätigen Sie den Knopf. Sofort wird ein Alarm ausgelöst. Je nachdem, für welches System Sie sich entscheiden, geht der Notruf bei einem Angehörigen, in einer Notrufzentrale, oder an beiden Stellen ein.


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