Informationen im Internet

Informationen zu den Schwerpunkten der medizinischen Versorgung

Abdominalzentrum (Magen-Darm-Zentrum)

Das Marien-Hospital ist Mitglied des Westdeutschen Darm-Centrums (GmbH) und nimmt darüber am Benchmarking (Vergleich) mit den anderen Darmzentren teil. Die Zertifizierung der Dt. Krebsgesellschaft e.V. OnkoZert als Darmzentrum erfolgte im Dezember 2010. Neben der interdisziplinären Betreuung der Patienten durch die Chirurgische Abteilung (Viszeralchirurgie), die Gastroenterologie und die Radiologie besteht eine enge Kooperation mit der benachbarten Onkologischen Praxis und der Praxis für Strahlentherapie. Beide Praxen sind in den Ärztehäusern auf dem Krankenhausgelände angesiedelt.

  • Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie, Chirurgie, Schwerpunkt Viszeralchirurgie, Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Radiologie, Kooperationspartner: Onkologie, Strahlentherapie

Ambulantes OP-Zentrum

Im Ambulanten Zentrum werden Patienten im Rahmen eines ambulanten Eingriffes versorgt. Hierzu gehört neben der Betreuung am Tag des Eingriffes auch die Vorbereitung im Vorfeld. Neben ambulanten chirurgischen, gynäkologischen, augenärztlichen, HNO-ärztlichen Eingriffen werden auch Patienten im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung hier betreut. Außerdem wird das Ambulante Zentrum von niedergelassenen Ärzten genutzt, derzeit von den Fachbereichen Urologie und Zahnmedizin.

  • Allgemeine Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin, Augenheilkunde, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Brustzentrum

Als langjährig anerkannter Brustkrebsschwerpunkt wurde das Marien-Hospital – in Kooperation mit dem Johanniter-Krankenhaus Bonn – als Brustzentrum im Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewiesen. Am 20.09.2007 wurde das Kooperative Brustzentrum Bonn/Euskirchen zertifiziert, am 25.04.2009 erfolgreich rezertifiziert. Daher hat die Therapie des Brustkrebses einen zentralen Stellenwert. Von der ambulanten Vordiagnostik über die operative Therapie einschließlich der Lappenplastiken bis zu der ambulanten postoperativen Chemotherapie wird das komplette Versorgungsspektrum angeboten. Dieses wird qualitätsgesichert durch wöchentliche interdisziplinäre onkologische Tumorkonferenzen. So werden jährlich über 150 Brustkrebs-Neuerkrankungen nach neuestem medizinischem Wissen behandelt, mit steigender Tendenz. Eine psychoonkologische Betreuung versucht diese Erkrankung ertragen zu helfen.

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Radiologie , Klinische Psychiatrie und Psychotherapie, Institut für Pathologie Bonn-Duisdorf, Strahlentherapie Bonn-Rhein-Sieg, Onkologische Schwerpunktpraxis Bruch, Linck und Buschmann, Euskirchen

Diabeteszentrum

Das Marien-Hospital Euskirchen ist als Behandlungseinrichtung für Typ I- und Typ II-Diabetiker entsprechend den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft anerkannt. Weiterhin behandeln wir Patienten im Rahmen des strukturierten Behandlungsprogramms (DMP) „Diabetes mellitus II“. Häufige Komplikationen des Diabetes mellitus wie z. B. das diabetische Fußsyndrom und die (dialysepflichtige) Niereninsuffizienz werden durch ein (interdisziplinäres) Team aus u. a. Ärzten, Physiotherapeuten, Diabetesberatern, med. Fußpflegern betreut und behandelt. Unsere Diabetesschule bietet umfassende Beratungen für Patientinnen und Patienten mit Zuckerkrankheit an. Die strukturierten Schulungsprogramme werden multiprofessionell von Diabetologen, Ernährungsberaterinnen sowie Diätassistentinnen vermittelt.

  • Innere Medizin (Diabetologie), Chirurgie, Schwerpunkt Gefäßchirurgie und Unfallchirurgie (Fußchirurgie), Radiologie, Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie
  • Kooperationspartner: Nephrologie

Gefäßzentrum

Im Vordergrund der gefäßchirurgischen Leistung steht die invasive und nicht invasive Abklärung von Gefäßkrankheiten. Es schliesst sich dann eine interdisziplinäre Therapieplanung an. Angeboten werden sämtliche Verfahren der Durchblutungsverbesserung durch gefäßchirurgische Operationen, Kathetertechniken und konservative Massnahmen. Schwerpunkte der Behandlung sind die periphere Verschlusskrankheit, das diabetische Fusssyndrom, Erkrankungen der supraaortischen Äste sowie die chronisch venösen Erkrankungen.

  • Allgemeine Chirurgie, Radiologie , Neurologie, Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Innere Medizin

Schlaganfallzentrum

Besonderer Schwerpunkt der Abteilung für Neurologie ist die Behandlung des akuten Schlaganfalles und der akuten Hirnblutung. Hierzu verfügen wir über eine offiziell durch das Land NRW beauftragte Stroke-Unit mit 5 Betten. Im Rahmen des Stroke-Unit-Konzeptes wird eine schnelle Diagnostik und Therapie des akuten Schlaganfalles gewährleistet. In geeigneten Fällen führen wir die intravenöse oder intraarterielle Thrombolyse-Therapie in Kooperation mit der Radiologischen Abteilung durch. Folgende diagnostische Maßnahmen stehen ständig zur Verfügung: Computertomographie, Doppler- und Duplexsonographie, Angiographie, EKG, Echokardiographie. Nach der Akuttherapie wird bereits auf der Stroke-Unit mit rehabilitativen Maßnahmen begonnen. Eine direkte Verlegung in geeignete Reha-Kliniken wird organisiert. Hierzu arbeitet auf der Stroke-Unit ein multidisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegepersonal, Krankengymnasten, Logopäden, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten und Neuropsychologen zusammen.

  • Neurologie, Innere Medizin, Radiologie , Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin

Notfallmedizin

Das Marien-Hospital Euskirchen stellt den „Notarzt Euskirchen“, der gemäß Rettungsdienstgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen dem Landrat des Kreises Euskirchen untersteht. Die notfallmedizinisch tätigen Ärzte des Marien-Hospitals werden nach entsprechender Ausbildung interdisziplinär aus verschiedenen Abteilungen gestellt. Zudem wird bei einem Großschadensereignis im Bedarfsfall ein „Leitender Notarzt“ gestellt.

  • Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie, Neurologie, Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Radiologie , Frauenheilkunde und Geburtshilfe,

Traumazentrum

Die Erstversorgung von verletzten Patienten wird durch den Notarzt Euskirchen gewährleistet. Anschließend erfolgen die Aufnahme in der Chirurgischen Ambulanz und gegebenenfalls die intensivmedizinische Betreuung. Nach der bildgebenden Diagnostik erfolgt die operative Versorgung oder Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum. Zur bestmöglichen Versorgung von Schwerverletzten wird ein "Traumanetzwerk" mit der Universitätsklinik Bonn aufgebaut.

  • Allgemeine Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Radiologie , Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin,

Tumorzentrum

In den Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie und HNO-Heilkunde werden Tumorerkrankungen diagnostiziert und behandelt. Es bestehen Kooperationen mit einer Onkologischen Praxis und einer Praxis für Strahlentherapie auf dem Krankenhausgelände. Auch eine eventuell notwendige Nachbehandlung wird durchgeführt.

  • Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Neurologie, Radiologie , Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin,

Informationen zu den angebotenen medizinisch-pflegerischen Leistungen

Akupunktur

Im Rahmen der Schmerztherapie wird bei Patienten mit chronischen Schmerzen die Akupunktur erfolgreich angewendet. Ziel ist eine Reduzierung der Schmerzen. Außerdem wird die Akupunktur regelmäßig von den Hebammen (Kreißsaal) eingesetzt bei der Geburtsvorbereitung und zur Unterstützung der Geburt.

Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare

Eine Angehörigenberatung findet u.a. zur Versorgung mit Hilfsmitteln und deren Anwendung sowie zur häuslichen Pflege statt. Durch den Sozialdienst werden weitere Hilfestellungen und Tipps für die Angehörigen gegeben. Im Krankenhaus finden regelmäßig Informationstage für Patienten und Angehörige zu bestimmten Erkrankungen statt.

Atemgymnastik/-therapie

Bei verschiedenen Erkrankungen wird eine Atemgymnastik durchgeführt. In Kombination mit anderen Methoden wie Klopfmassagen, Flüssigkeitszufuhr und Medikamentengabe können Erkrankungen wie die chronische Bronchitis erfolgreich behandelt werden. Darüber hinaus werden durch Atemgymnastik erfolgreich Lungenentzündungen vorgebeugt.

Basale Stimulation

Basale Stimulation bedeutet die Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche und die Anregung primärer Körper- und Bewegungserfahrungen sowie Angebote zur Herausbildung einer individuellen non-verbalen Mitteilungsform (Kommunikation) bei Patienten im Marien-Hospital, deren Eigenaktivität auf Grund ihrer mangelnden Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist und deren Fähigkeit zur Wahrnehmung und Kommunikation erheblich beeinträchtigt ist, z.B. bei schwerst mehrfachbeeinträchtigten Menschen, Schädel-Hirn-Traumatisierten, Menschen mit hemiplegischem, apallischem oder komatösem Syndrom. Mit einfachsten Möglichkeiten wird dabei versucht, den Kontakt zu diesen Menschen aufzunehmen, um ihnen den Zugang zu ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen zu ermöglichen und damit die Lebensqualität zu verbessern.

Berufsberatung/ Rehabilitationsberatung

Die medizinische Rehabilitation versucht, einen die Teilhabe oder Erwerbsfähigkeit bedrohenden oder (z. B. durch Unfall) entstandenen Gesundheitsschaden zu beseitigen, zu mildern oder Folgen zu beseitigen. Medizinische Rehabilitation gibt es aber auch für Menschen, die nicht oder nicht mehr im Erwerbsleben stehen (z.B. Kinder oder alte Menschen) oder für Mütter und Väter (Elternkuren). Die berufliche Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) versucht, durch Rehamaßnahmen die Betroffenen wieder in den beruflichen Alltag zu integrieren (z. B. durch Umschulungen). Die soziale Rehabilitation umfasst alle Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Diese können zum Beispiel eine Wohnungshilfe oder Haushaltshilfe sein. Die Berufs- und Rehabilitationsberatung erfolgt durch den Sozialdienst im Haus.

Besondere Formen/ Konzepte der Betreuung von Sterbenden

Wir versuchen Sterbenden ein schmerzfreies Sterben in ruhiger Umgebung im Beisein der Familie zu ermöglichen. Auf Wunsch bieten wir die Begleitung durch einen Geistlichen an.

Bewegungsbad/ Wassergymnastik

Wassergymnastik (auch Aqua-Gymnastik) ist ein spezielles Bewegungstraining im Wasser. Die Kraft- und Koordinationsübungen schonen die Gelenke, den Rücken und kräftigen die Muskulatur und das Herz- Kreislaufsystem. Wassergymnastik wird durch die Bäderabteilung angeboten.

Bewegungstherapie z.B. Feldenkrais, Eurhythmie

Die Bewegungstherapie wird als Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes vor allem in der Abteilung für Psychiatrie genutzt. Bewegungsübungen, Sport und Freizeitaktivitäten sind hier in den Tagesablauf integriert. Die Therapie wird durch die Abteilung für Ergotherapie durchgeführt.

Diabetiker-Schulung

Im Rahmen der Diabetesschulung werden zunächst Grundlagen zum Thema Diabetes vermittelt. Anschließend werden Informationen zu Themen wie Bewegung, gesunde Ernährung, Fußpflege und richtige Blutdruck- und Blutzuckermessung gegeben. Die Diabetesschulungen erfolgen federführend durch die Abteilung für Innere Medizin, die als einen Schwerpunkt auch Diabetes mellitus behandelt und eine Diabetesschule betreibt.

Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege

Um dem Patienten eine zügige Entlassung zu ermöglichen, wurden abteilungsspezifische Abläufe definiert, um eine reibungslose Weiterversorgung der Patienten nach der Entlassung zu gewährleisten.

Fußreflexzonenmassage

Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die physiotherapeutische Anwendungen ergänzen kann sowie eine Verbesserung des Wohlgefühls unterstützen kann. Auf Wunsch kann sie durch die Abteilung für Physiotherapie angewendet werden.

Kinästhetik

Die Kinästhetik ist ein Instrument zur Analyse von menschlichen Bewegungsmustern, das in den USA entwickelt wurde. Ganz allgemein formuliert befasst sich die Kinästhetik mit dem Studium der menschlichen Bewegung, die für die Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens erforderlich ist. Die Kinästhetik versucht den Pflegenden zu vermitteln, wie die Fähigkeit zum Helfen in der pflegerischen Arbeit entwickelt und erweitert werden kann. So soll verhindert werden, dass die vielfältigen Belastungen im Pflegealltag zur immerwährenden Überlastung der Pflegenden werden.

Kontinenztraining/ Inkontinenzberatung

Unter Inkontinenz versteht man die Unfähigkeit, Stuhl und Harn zu kontrollieren, d.h. es kommt zu einem unfreiwilligen Stuhl- oder Harnabgang. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Neben der ursächlichen Behandlung werden Methoden wie Beckenbodentraining, die medikamentöse Therapie oder die Versorgung mit Hilfsmitteln durchgeführt.

Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theater-therapie/Bibliotherapie

Die Kunsttherapie wird als eine Form der Psychotherapie praktiziert, bei der Mittel und Prozesse der Bildenden Kunst eingesetzt werden. Sie wird unterstützend in der Abteilung für Psychiatrie eingesetzt. Darüber hinaus wird die Kunsttherapie auch im Rahmen der Psychoonkologie des Brustzentrums eingesetzt, da erkannt wurde, dass Aspekte der Psyche bei der Verarbeitung und Heilung einer Krebserkrankung eine Rolle spielen. Die Kunsttherapie ist daher ein Teil der Brustkrebsbehandlung sowohl bei Akutpatientinnen wie auch in der Rehabilitation und Nachsorge.

Manuelle Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine Therapieform, die durch die Abteilung für Physikalische Therapie angeboten wird. Die Wirkungsweise der manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. So dient sie hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Die Manuelle Lymphdrainage wirkt überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich. Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen wird sie angewendet, um das geschwollene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt hierdurch eine deutliche Erleichterung.

Massage

Die Massage ist eine Therapieform, die zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz dient. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein. Sie wird im Marien-Hospital durch die Abteilung für Physikalische Therapie durchgeführt.

Medizinische Fußpflege

Die Medizinische Fußpflege wird im Marien-Hospital durch einen externen Leistungserbringer gewährleistet und kann individuell angefordert werden. Darüber hinaus wird eine medizinische Therapie bei Erkrankungen des Fußes wie zum Beispiel bei Diabetes mellitus oder Venenleiden durch die Abteilungen für Innere Medizin und Chirurgie durchgeführt.

Musiktherapie

Musiktherapie ist der gezielte Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Die Musiktherapie wird in der Abteilung für Psychiatrie als Bestandteil verschiedener Therapiekonzepte angewendet.

Naturheilverfahren/Homöopathie/Phyto-therapie

Zur klassischen Naturheilkunde zählen im Allgemeinen die folgenden Naturheilverfahren: Hydrotherapie und Balneotherapie (Wasseranwendungen), Bewegungstherapie, Diätetik (Unterstützung der Behandlungen durch eine gesunde Kost und eine dem Krankheitsbild angepasste Diät), Ordnungstherapie (ausgewogene Lebensführung im regelmäßigen Rhythmus und im Einklang mit der Natur), Phytotherapie (Einsatz von Pflanzenwirkstoffen).

Physikalische Therapie/Bädertherapie

Die physikalische Therapie fasst medizinische Behandlungsformen zusammen, die auf physikalischen Methoden beruhen. Zu diesen Prinzipien zählen Wärme, Gleichstrom, Infrarot- und UV-Licht, Wasseranwendungen und mechanische Behandlung wie zum Beispiel die Massage.

Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie

Die Krankengymnastik wird eingesetzt bei: Vor- und Nachbehandlungen bei Operationen, Intensivmedizin, Atemwegserkrankungen, allgemeiner Immobilisation, Wochenbettgymnastik, Beckenbodengymnastik, Gangschulung, Kraft- und Ausdauertraining, Diabetes, Rückenschule, Schlaganfallbehandlung. Folgende Behandlungstechniken und -arten finden ihre Anwendung in unserer Abteilung: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF); Bobath-Konzept für Erwachsene; Stemmführung nach Brunkow; Orthopädische Manuelle Therapie; Funktionelle Bewegungslehre nach Klein-Vogelbach; Wirbelsäulengymnastik und Rückenschule; Schlingentisch.

Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse

Im Bereich der Abteilung für Psychiatrie werden durch verschiedene Therapieformen Methoden zur Suchtprävention und Gewaltprävention erlernt, ebenso werden Methoden der Konfliktprävention eingeübt. In den somatischen Abteilungen werden Anreize zur Prophylaxe von Krankheiten und zur Gesundheitsförderung gegeben.

Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst

Die Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten und der Psychosozialdienst der Abteilung für Psychiatrie betreuen bei Bedarf konsiliarisch alle Patienten im Marien-Hospital.

Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbel-säulengymnastik

Im Rahmen der Rückenschule werden die Patienten bei Bedarf unter Anleitung der Abteilung für Physikalische Therapie selbst aktiv. Richtiges Bewegen wird ebenso geübt wie die gezielte Kräftigung der Muskulatur, um die Wirbelsäule zu stabilisieren. Es werden Tipps und Hinweise für den täglichen Gebrauch zu Hause gegeben.

Schmerztherapie/ -management

Die Schmerztherapie wird durch die Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin kompetent gewährleistet. Sie steuert die Therapie, wenn sie im Rahmen eines Konsils zur Patientenmitbetreuung gebeten wird oder gibt Behandlungsempfehlungen in besonderen Fällen. Es werden sämtliche modernen Schmerztherapieverfahren angewendet.

Wirbelsäulengymnastik

Im Rahmen der Wirbelsäulengymnastik werden durch die Abteilung für Physikalische Therapie Entspannungsübungen und ein gezieltes Gymnastiktraining durchgeführt, in dem Muskelgruppen trainiert werden, die für eine gesunde Körperhaltung wichtig sind.

Sozialdienst

In der sozialmedizinischen Beratung wird die persönliche Situation besprochen und es werden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten entwickelt. So können schwierige Lebenslagen, wie bspw. existentielle Ängste aufgrund wirtschaftlicher Notlagen, Wohnungsprobleme oder Partnerkonflikte Gegenstand einer Beratung sein. Ferner können finanzielle und rechtliche Angelegenheiten, insbesondere bei der Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen, geklärt werden. Es erfolgt die Organisation ambulanter häuslicher Pflege, ambulanter Hospizpflege, Haushaltshilfen, Essen auf Rädern, eines Hausnotrufs und es wird die Lieferung der notwendigen Hilfsmittel veranlasst. Bei dem Übergang in eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme oder in eine stationäre Pflege wird die Entlassung bzw. Verlegung des Patienten koordiniert.

Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen

Abhängig von der Erkrankung des Patienten werden die Angehörigen und die Patienten selbst geschult, bestimmte Verhaltensweisen, Blutzuckerselbstmessungen, Therapieanpassungen oder Medikamenten- und Spritzenapplikationen selbst durchzuführen oder Hilfsmittel selbst anzuwenden.

Spezielle Entspannungstherapie

Durch Entspannungstechniken werden körperliche und emotionale Anspannung oder Erregung verringert, die Empfindlichkeit für Belastungssituationen reduziert und ein Zustand der Entspannung und des Wohlbefindens herbeigeführt. Vor allem in der psychiatrischen Abteilung werden Methoden wie Autogenes Training, Atementspannung oder Progressive Muskelrelaxation eingeübt und als Bestandteil der Therapie verstanden.

Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

Die Ernährungsberatung wird durch speziell ausgebildete Diätassistenten durchgeführt. Die Aufgaben liegen in der Beratung der Patienten und gegebenenfalls auch deren Angehöriger über die praktische Durchführung von ärztlich verordneten Diäten. Die Mitarbeiter entwickeln gemeinsam mit den Patienten ein individuelles Langzeitdiätprogramm. Weitere Aufgabengebiete sind Präventionsprogramme rund um die gesunde Ernährung und Ernährungsanleitungen bei Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus.

Stimm- und Sprachtherapie/ Logopädie

Logopädie bezeichnet eine therapeutische Fachdisziplin, in der ein durch eine Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung in seiner zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkter Patient behandelt wird. Angewendet wird die Logopädie im Marien-Hospital vor allem bei Sprechstörungen, Sprachstörungen und Schluckstörungen nach einem Schlaganfall oder nach Verletzungen.

Stomatherapie/-beratung

Das Enterostoma ist eine chirurgisch herbeigeführte Öffnung eines Darmteils durch die Bauchwand, die der Ausleitung der Ausscheidungen dient. Stomapatienten können ihren Stuhlabgang nicht mehr kontrollieren. Spezielle Stomaversorgungen dienen daher der Aufnahme von Stuhl und Gasen. Hierfür stehen verschiedene Produkte und Materialien zur Verfügung, deren Handhabung von geschulten Krankenschwestern und Krankenpflegern vermittelt wird. Dadurch können die betroffenen Patienten die tägliche Versorgung des Stomas häufig völlig selbstständig durchführen.

Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik

Zur Behandlung von Fehlstellungen oder Schäden am Haltungs- und Bewegungsapparat sowie zur Schienung nach Operationen werden Prothesen, Schienen und Orthesen angepasst und häufig individuell nach Maß hergestellt, um dem Patienten eine optimale Behandlung zu gewährleisten. Eine enge Kooperation besteht mit dem auf dem Krankenhausgelände vorhandenen Orthopädiefachhandel.

Wärme- u. Kälteanwendungen

Wärme- und Kälteanwendungen finden im Rahmen verschiedener Anwendungsgebiete ihren Einsatz. So wird Wärme z.B. bei Muskelverspannungen und zur Durchblutungsförderung eingesetzt, Kälteanwendungen werden dagegen bei Prellungen, Blutungen und Fieber erfolgreich verabreicht.

Wundmanagement

Neben der Versorgung von komplikationslosen Wunden stehen im Marien-Hospital für die Versorgung von problematischen Wunden speziell ausgebildete Pflegekräfte zur Verfügung, die als Wundmanager die Versorgung übernehmen oder unterstützen. Es kommen sämtliche Verbandstechniken sowie auch die Versorgung mit Vakuumpumpen zur Anwendung.

Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind Interessenvertretungen von Patienten, die den Betroffenen vielfältige Hilfestellung bieten können. Wir arbeiten mit Selbsthilfegruppen eng durch die Patientenbetreuung, Veranstaltung von Fortbildungen und Informationsveranstaltungen und durch Bereitstellung von Räumlichkeiten zusammen. Informationen zu den im Bereich Euskirchen angebotenen Selbsthilfegruppen sind unter www.unser-euskirchen.de/selbsthilfegruppen oder unter www.caritas.de erhältlich. In den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Euskirchen, Am Schwalbenberg 3, wurde ein „Selbsthilfebüro“ eingerichtet. Das Büro ist mittwochs von 10.00 bis 13.00 Uhr unter 02251 / 70 25 817 erreichbar. Informationen sind auch bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe unter www.bag-selbsthilfe.de erhältlich.

Informationen zu den Disease-Management-Programmen (DMP)

  • Asthma bronchiale
  • Brustkrebs
  • Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Koronare Herzkrankheit (KHK)

Informationen zur apparativen Ausstattung im Krankenhaus

Geräte für Nierenersatzverfahren

Neben der Möglichkeit zur Hämofiltration werden im Marien-Hospital auch Dialysen durchgeführt. Dies erfolgt durch die Kooperationspartner der Dialysepraxis, Dr. med. Henk und Frau Dr. med. Burian.

Schlaflabor

Das Marien-Hospital Euskirchen verfügt über mobile Schlafdiagnostikgeräte. Sollte aufgrund der erhobenen Befunde eine Untersuchung in einem Schlaflabor notwendig sein, so besteht die Möglichkeit, die Untersuchung in dem von der niedergelassenen Lungenfachärztin, Fr. Dr. Itzigehl betriebenen Schlaflabor durchführen zu lassen. Das Schlaflabor befindet sich auf dem Klinikgelände.

EEG/CSI-Monitoring

Gerät zur Überprüfung und Protokollierung der Narkosetiefe

Elektrokrampftherapie (EKT)

Die Elektrokrampftherapie (EKT) kann bei Patienten mit schwersten psychiatrischen Erkrankungen indiziert sein. Diese international anerkannte Behandlungsform wird von der Abteilung für Klinische Psychiatrie und Psychotherapie in Kooperation mit der Abteilung für Anästhesie durchgeführt.

Neuromonitoring

Gerät zur intraoperativen Überwachung von Nerven. Es wird vor allem in der Schilddrüsenchirurgie eingesetzt zwecks Lokalisation und Überwachung des Stimmbandnerven (N. recurrens), sowie zur intraoperativen Dokumentation.

Szintigraphiescanner/Gammasonde

Ein Einsatzgebiet der Gammasonde ist die intraoperative Suche und Messung von sogenannten Wächterlymphknoten (sentinel-node) bei Patientinnen mit Brustkrebs zur Vorbereitung auf die intraoperative Sentinel-node-Biopsie.

Weitere apparative Ausstattung(en)

  • 24h-Blutdruck-Messung
  • 24h-EKG-Messung
  • 24h-pH-Metrie
  • AICD-Implantation/Kontrolle/ Programmiersystem
  • Angiographiegerät (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Arthroskop
  • Audiometrie-Labor
  • Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Belastungs-EKG/ Ergometrie
  • Bodyplethysmographie
  • Bronchoskop (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)
  • Defibrillator
  • Echokardiographiegerät (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Elektroenzephalographiegerät (EEG)
  • Elektromyographie (EMG)/Gerät zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit
  • Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP
  • Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
  • Endoskopisch-retrograder-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP)
  • Endosonographiegerät
  • Gastroenterologisches Endoskop (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Gerät zur analen Sphinkter-manometrie
  • Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Gerät zur intraaortalen Ballon-gegenpulsation (IABP)
  • Gerät zur Kardiotokographie (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Geräte der invasiven Kardiologie (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Hochfrequenzthermotherapiegerät
  • Inkubatoren Neonatologie (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Kipptisch
  • Laparoskop
  • Laser
  • Linksherzkathetermessplatz (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Magnetresonanztomograph (MRT)
  • Mammographiegerät
  • MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie)
  • Operationsmikroskop
  • Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermo-ablationsverfahren
  • Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Sonographiegerät/Doppler-sonographiegerät/Duplex-sonographiegerät (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung
  • Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz

Informationen zu den angebotenen Serviceleistungen

Abschiedsraum

Angehörige können hier ungestört von Ihren Verstorbenen Abschied nehmen.

Balkon/ Terrasse

Einige Stationen verfügen über Balkone oder einen Zugang zu einer Terrasse.

Beschwerdemanagement

Im Marien-Hospital existiert ein Beschwerdemanagementsystem, durch welches die Kritikpunkte sowohl der Patienten als auch der Mitarbeiter berücksichtigt und kurzfristig bearbeitet werden, mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität.

Besuchsdienst/ "Grüne Damen"

Die ehrenamtlich tätigen Damen der "Freiwilligen Krankenhaushilfe" helfen bei der Erledigung von persönlichen Angelegenheiten, ob es sich um Besorgungen, dringende Behördengänge oder um Kontaktaufnahme zu Verwandten und Bekannten handelt. Sie besuchen regelmäßig die Stationen und Patientenzimmer und nehmen in einem offenen, ungezwungenen Gespräch Kontakt zu den Patienten auf.

Bibliothek

Den Patienten steht in der 4. Etage eine Patientenbibliothek zur Verfügung. Außerdem versorgt der Besuchsdienst die Patienten auf Wunsch auf den Zimmern mit Literatur.

Cafeteria

Öffnungszeiten Mo-Fr 7.30 - 13.30 Uhr, 14.30 - 17.00 Uhr, Sa 7.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr, So 11.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Diät-/Ernährungsangebot

Das Marien-Hospital Euskirchen beschäftigt 2 Diätassistentinnen, welche sich um die ernährungsphysiologische Betreuung der Patienten mit einer besonderen Diät- oder Kostform kümmern. Es werden sämtliche Diät- bzw. Kostformen angeboten, z. B. bei Allergien, Cöliakie, Laktoseintoleranz und Dekubitus. Diese werden bei Bedarf mit dem einzelnen Patienten abgesprochen und auf seine individuellen Bedürfnisse angepasst. Unterstützt werden die Diätassistenten durch 3 diätetisch geschulte Köche des Hauses.

Dolmetscherdienste

Bei Bedarf stehen im Haus Mitarbeiter mit Fremdsprachenkenntnissen zur Verfügung. Diese sind aus der Dolmetscherliste des Hauses zu entnehmen.

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

Alle 1-BZ verfügen über eine eigene Nasszelle.

Elektrisch verstellbare Betten

Diese stehen auf einigen Stationen zur Verfügung sowie für alle 1-BZ

Faxempfang für Patienten und Patientinnen

Auf Wunsch über die Zentrale möglich.

Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

In allen Krankenzimmern der somatischen Stationen sind Fernseher installiert. Gegen eine Pauschale können diese freigeschaltet werden. Für Wahlleistungspatienten ist die Nutzung des Fernsehers kostenlos.

Fernsehraum

Auf den psychiatrischen Stationen befinden sich Fernseh- und Gemeinschaftsräume.

Fortbildungsangebote/Informationsver-anstaltungen

In unregelmäßigen Abständen finden Fortbildungsveranstaltungen auch für interessierte Patienten statt.

Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)

Für die Wahlleistungspatienten besteht die Möglichkeit neben der für alle angebotenen Auswahl aus 3 Menüs eine Komponentenwahl zu treffen oder Wunschkost zu bestellen.

Friseursalon

Öffnungszeiten Die - Fr 8.30 - 17 Uhr, Sa 8.30 - 13.00 Uhr. Außerdem findet sich im Haus ein Zweithaar-Studio, welches zweimal die Woche (Mo und Mi) von 10-16 Uhr geöffnet hat.

Geldautomat

Im Erdgeschoss des Hauses findet sich ein Geldautomat der Kreissparkasse Euskirchen.

Getränkeautomat

Im Haus stehen auf verschiedenen Ebenen Getränkeautomaten, welche täglich neu bestückt werden.

Kühlschrank

Alle 1- und 2 BZ verfügen über einen eigenen Kühlschrank. Daneben ist ein Teil der Stationszimmer ebenfalls bereits mit einem eigenen Kühlschrank ausgestattet.

Kiosk/ Einkaufsmöglichkeiten

Im Erdgeschoß hat an allen Tagen (Mo-Fr 9-12 Uhr und 14-18 Uhr, Sa 9-11 Ufhr und 14-16 Uhr, So 14-16 Uhr) der Kiosk geöffnet, in welchem neben Getränken, Zeitungen, Süßwaren auch grundlegende Pflegeartikel erworben werden können.

Kirchlich-religiöse Einrichtungen

Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich die Krankenhauskapelle, in welcher zweimal die Woche kath. Gottesdienste (Sa 18.30 Uhr Messe, Mi 13.30 Uhr Wortgottesdienst) und jeden 1. Sonntag i. M. (18.30 UH) ein ev. Gottesdienst abgehalten werden. In unmittelbarer Nähe steht als zusätzliches, glaubensunabhängiges Angebot ein Raum der Stille zur Verfügung, in welchem alle Patienten einen Ort für Meditation, Entspannung und Gebet finden.

Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen

Es stehen klinikeigene Parkplätze sowie ein Parkhaus zur Verfügung, welche 24 Stunden geöffnet sind.

Kostenlose Getränkebereitstellung

Auf allen Stationen wird Tee und Mineralwasser bereitgestellt (24 Std.).

Kulturelle Angebote

Im Erdgeschoss wird Künstlern die Möglichkeit geboten, ihre Bilder auszustellen. In regelmäßigen Abständen wird die Ausstellung erneuert.

Parkanlage

Das Krankenhaus ist umgeben von einer großzügigen Parkanlage mit mehreren Bänken zum Verweilen.

Patientenfürsprache

Für Anregungen, Hinweise oder auch Beschwerden steht den Patienten ein Patientenfürsprecher (Herrn Reichert) zur Verfügung. Er ist unabhängig und ehrenamtlich in unsrem Hause tätig. Alle Gespräche mit Ihm werden streng vertraulich behandelt.

Rauchfreies Krankenhaus

Im gesamten Krankenhaus darf nicht geraucht werden.

Rollstuhlgerechte Nasszellen

Mit Rollstühlen nutzbare Nasszellen sind vorhanden.

Rundfunkempfang am Bett

An den Bettplätzen kann kostenfrei Radio gehört werden.

Schwimmbad/Bewegungsbad

Im Untergeschoss ist im Bereich der Physiotherapie das Schwimm- und Bewegungsbad unterbracht. Dieses kann in Absprache mit der Abteilung für Physiotherapie genutzt werden.

Seelsorge

Im Bereich der Krankenhausseelsorge sind ein kath. und ein evangelischer Pfarrer sowie eine kath. Krankenhausseelsorgerin tätig.

Sozialdienst

Für alle Patienten besteht die Möglichkeit, mit dem Sozialdienst Kontakt aufzunehmen und sich kompetent beraten zu lassen, z. B. zu Fragen der häuslichen Pflege, Rahabilitationsmaßnahmen, Betreunung.

Spielplatz/Spielecke

Auf den Stationen und in der Notaufnahme gibt es verschiedene Angebote zum Spielen. Auch in der Cafeteria wird Spielmaterial bereitgehalten.

Tageszeitungsangebot

Kostenlose Bereitstellung einer Tageszeitung für alle Wahlleistungspatienten.

Teeküche für Patienten und Patientinnen

Auf den Stationen 5B und PA (Psychiatrie) befinden sich eigene Teeküchen für Patienten.

Telefon

Ein Telefon findet sich an jedem Patientenbett.

Unterbringung Begleitperson

Die Unterbringung einer Begleitperson ist auf Wunsch möglich

Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer

Ein Wertfach steht jedem Patienten im Zimmerbereich zur Verfügung.

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

Alle 2 BZ verfügen über eine eigene Nasszelle.

Informationen zur akademischen Lehre

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten

Die beiden Chefärzte der Abteilung für Chirurgie, Prof. Dr. med. H. Schwering, und der Abteilung für Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Prof. Dr. med. H.-M. Loick sind außerplanmäßige Professoren der Westfälischen Wilhelms Universität Münster für ihre jeweiligen Fachgebiete.

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten

Projekt „Fragen zur palliativmedizinischen Ethik“ in Zusammenarbeit mit Prof.
Verrel, Jurististische Fakultät der Rh.-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Regelmäßige
Symposien und Seminare im Rahmen des jährlichen DGPPN-Kongresses
zur Psychiatrie und Geschichte der Psychiatrie zusammen mit der TU
München, Universität Köln und Universität Rostock.

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)

Medizinstudenten der Rh.-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn absolvieren im Marien-Hospital Euskirchen ihr sogenanntes Praktisches Jahr (PJ / letzter Ausbildungsabschnitt) in allen Abteilungen des Hauses. Es beginnt zweimal im Jahr ein neuer PJ-Jahrgang. Die praktische Ausbildung wird durch regelmäßige Fortbildungen der einzelnen Fachabteilungen unterstützt. Die PJ-ler haben im Marien-Hospital außerdem die Möglichkeit an den Bereitschaftsdiensten teilzunehmen.
Zudem bieten alle Abteilungen Medizinstudenten die Möglichkeit im Rahmen einer Famulatur, Einblick in das jeweilige Fachgebiet zu nehmen.

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien

Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe nimmt im Rahmen des Brustzentrums an mehreren multizentrischen Studien teil.

Informationen zu den Heilberufen

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin

Die Krankenpflegeschule des Marien-Hospital Euskirchen nimmt jährlich 25-28 Schülerinnen und Schüler auf, welche sich in 3 Jahren zum bzw. zur Gesundheits- und Krankenpfleger(in) ausbilden lassen möchten. Es besteht eine Kooperation mit 2 weiteren Krankenpflegeschulen. Schüler(innen) dieser Schulen absolvieren in der Psychiatrischen Abteilung einen Teil ihrer pflegerischen Ausbildung.

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)

2-3 Schüler(innen) der Karl-Borromäus-Schule Bonn absolvieren im Marien-Hospital den gesamten praktischen Teil ihrer dreijährigen Ausbildung zum bzw. zur OTA.

Angaben zum Personal

Ärztliches Personal

Bezeichnung Anzahl
Ärzte ohne Fachabteilungszuordnung 2
Ärzte (ohne Belegärzte) 91.7
Fachärzte (ohne Belegärzte) 43.1
Belegärzte 4

Pflegepersonal

Bezeichnung Anzahl
Gesundheits-Krankenpfleger 223.1
Gesundheits-Kinderkrankenpfleger 7.3
Altenpfleger 2
Pflegeassistenten 3.8
Krankenpflegehelfer 3
Hebammen / Entbindungspfleger 9
Operationstechnische Assistenz 2

Spezielles therapeutisches Personal

Bezeichnung Anzahl
Arzthelfer und Arzthelferin

Unsere Arzthelferinnen sind in den Funktionsbereichen wie Radiologie, EKG, Herzkathetermessplatz und Notaufnahme eingesetzt.

17
Bobath-Therapeut und Bobath-Therapeutin für Erwachsene und/oder Kinder

3 Mitarbeiter der Abteilung für Physiotherapie verfügen über die Zusatzqualifikation zum Bobarth-Therapeuten. Ihr Einsatzgebiet sind in der Hauptsache die Patienten der Neurologischen Abteilung. Bei entsprechender Indikation steht die Behandlung nach Bobarth allen Patienten des Hauses zur Verfügung.

3
Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement

Die Diabetesschule des Marien-Hospitals Euskirchen beschäftigt neben den als Diabetologen tätigen Ärzten eine Diabetesberaterin DDG und eine Diätassistentin, welche sich neben der allgemeinen Schulung individuell mit den einzelnen Patienten beschäftigen und bei Bedarf die Therapieanpassungen durchführen.

2
Diätassistent und Diätassistentin

Das Marien-Hospital Euskirchen beschäftigt 3 Diätassistentinnen, welche sich um die ernährungsphysiologische Betreuung der Patienten mit einer besonderen Diät- oder Kostform kümmern. Es werden sämtliche Diät- bzw. Kostformen angeboten, z. B. bei Diabetes mellitus, Allergien, Cöliakie, Laktoseintoleranz und Dekubitus. Diese werden bei Bedarf mit dem einzelnen Patienten abgesprochen und auf seine individuellen Bedürfnisse angepasst. Unterstützt werden die Diätassistenten durch 3 diätetisch geschulte Köche des Hauses.

2.5
Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin 6.5
Gefäßassistent und Gefäßassistentin

Unsere Gefäßassistentin unterstützt die Gefäßchirurgen unseres Hauses auf Station, im Rahmen der Sprechstunden und im OP.

1
Kunsttherapeut und Kunsttherapeutin/Maltherapeut und Maltherapeutin/Gestaltungstherapeut und Gestaltungstherapeutin/ Bibliotherapeut und Bibliotherapeutin 1
Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheil-pädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin

Eine Sprachheilpädagogin und eine Logopädin betreuen Patienten mit Sprach- und Schluckstörungen auf der Neurologischen Station. Insbesondere Schlaganfallpatienten sind von diesen Störungen betroffen und arbeiten täglich mit Logopädin.

2
Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin 1.5
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal

In den Funktionsbereichen "Radiologie" und EMG/ENG sind speziell für diese Bereiche ausgebildete MTA`s eingesetzt.

6.1
Physiotherapeut und Physiotherapeutin 5.5
Podologe und Podologin/Fußpfleger und Fußpflegerin 2
Psychologe und Psychologin 1
Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin 1.8
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin

3 Sozialarbeiter/innen betreuen die Patienten der somatischen Abteilungen, 4 Sozialarbeiter/innen unterstützen die Patienten der Abteilung für Psychiatrie.

6.5
Sportlehrer und Sportlehrerin/Gymnastiklehrer und Gymnastiklehrerin/Sportpädagoge und Sportpädagogin 1
Stomatherapeut und Stomatherapeutin

Pflegeexpertin Stoma, Wunde und Inkontinenz

1
Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte 3

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