Informationen im Internet

Informationen zu den Schwerpunkten der medizinischen Versorgung

Brustzentrum

Die Abteilung Gynäkologie ist als kooperatives Brust-zentrum Düren durch das Land Nordrhein-Westfalen anerkannt. Das Brustzentrum Düren wurde im April 2007 durch die Zertifizierungsstelle der Ärztekammer Westfalen Lippe zertifiziert, die Re-Zertifizierung er-folgte im Jahr 2010. Damit wurde die Umsetzung der hohen qualitativen Anforderungen, die an ein Brust-zentrum gestellt werden, bestätigt. Ziel des Zentrums ist die bestmögliche Versorgung und Betreuung von Brustkrebspatientinnen unter Einbeziehung aller notwendigen medizinischen, pflegerischen und sozialen Institutionen. Die radiologische Abteilung des St. Marien-Hospitals ist als Kernleister für die bildgebende Diagnostik mit eingebunden.
Nähre Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage: www.marien-hospital-dueren.de

  • 2425 - Frauenheilkunde
  • 3751 - Radiologie (Kernleister für bildgebende Diagnostik)

Perinatalzentrum

Die Abteilung Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin ist als geburtshilflich – perinatologischer Schwerpunkt anerkannt. Bei Risiko- und drohenden Frühgeburten beginnt die Kooperation zwischen Kinderärzten und Gynäkologen bereits in der frühen Schwangerschaft.
Das St. Marien-Hospital erfüllt die Anforderungen eines Perinatalzentrums Level 1:
- Die ärztliche Leitung und der Stellvertreter der neonatologischen Intensivstation sind anerkannte Neonatologen (Schwerpunktnachweis "Neonatologie")
- Die ärztliche Leitung und der Stellvertreter der Geburtshilfe weisen den Schwerpunkt " Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin" nach
- Der Entbindungsbereich ist in miteinander verbundenen Gebäuden untergebracht
- Das Perinatalzentrum verfügt über mindestens sechs neonatologische Intensivtherapieplätze
- Die ärztliche und pflegerische Präsenz ist im Intensivbereich 24 Stunden sichergestellt
- Ein Arzt mit Schwerpunktbezeichnung Neonatologie ist immer erreichbar

  • 1012 - Pädiatrie
  • SP Neonatologie
  • 2500 - Geburtshilfe

Informationen zu den angebotenen medizinisch-pflegerischen Leistungen

Akupunktur

Die Akupunktur wird für alle Abteilungen im Haus im Rahmen der Schmerztherapie angeboten. Im ambulanten Bereich findet Akupunktur Anwendung bei Migräneproblematik und Rückenschmerzen. Die Kosten werden - je nach Krankenkasse - zum Teil oder ganz übernommen.
In der Geburtshilfe im St. Marien-Hospital und in der Hebammenpraxis in Kreuzau ist die Akupunktur Bestandteil des Leistungsangebotes der Hebammen in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Die Akupunktur findet Anwendung bei Schwangerschaftsbeschwerden, zur Geburtsvorbereitung, im Wochenbett zur Unterstützung der Rückbildungsvorgänge und zur Milchbildung.

Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare

Ganzheitliche Schulungsmaßnahme für übergewichtige Kinder und Jugendliche (SPAZ): im Rahmen dieser Schulungsmaßnahme finden regelmässig Gesprächsrunden und Kochnachmittage mit den Eltern statt. Einmal monatlich findet eine separate Elternschulung ohne Teilnahme der Kinder statt.
Bei Anlage eines Anus praeter (Künstlicher Darmausgang) oder eines Tracheostomas (Luftröhrenschnitt) erfolgt die Beratung und Anleitung der Angehörigen durch einen externen Stomatherapeuten.
Bei Überleitung in die häusliche Krankenpflege findet eine Beratung der Patienten und Angehörigen entweder durch den Sozialdienst oder die im Haus anwesende Mitarbeiterin der Caritasstation Düren / Jülich statt.
Die Diabetikerschulung für Erwachsene und Kinder schließt die Angehörigenberatung mit ein. Die Ernährungsberatung für Patienten wird auf Wunsch auch unter Einbeziehung der Angehörigen durchgeführt.

Asthmaschulung

Die Abteilung Innere Medizin bietet für stationäre Patienten mit Atembeschwerden (für alle Fachrichtungen auf Anforderung) jeden Mittwoch eine Inhalationsschulung an. Hier wird den Patienten vermittelt wie richtig inhaliert wird, welche Medikamente inhaliert werden, wie man sich bei sich bei akuter Atemnot verhält, atemerleichternde Stellungen und Atemtherapie.
Für ambulante Patienten, die im DMP Programm für Asthma oder COPD eingeschrieben sind wird eine zweimal dreistündige Asthmaschulung angeboten. Diese Schulung beinhaltet Informationen zur Erkrankung Asthma oder COPD, richtiges Inhalieren (Selbstkontrolle), Sportmöglichkeiten, Allergien, Notfallplan und Medikamentenkunde.

Atemgymnastik/-therapie

Atemgymnastik wird von den fachausgebildeten Therapeuten der Aktivierenden und Physikalischen Therapie (im Folgenden auch APT genannt) für alle Fachabteilungen auf Anforderung durchgeführt. Dieses physiotherapeutische Behandlungsverfahren dient der Pneumoniefreiheit, der Thoraxmobilität und verbessert die Vitalkapazität sowie die Lösung und Beförderung von Sekret. Die Anwendungsmöglichkeiten sind z. B. prä- und postoperativ zur Verbesserung der Lungenfunktion, prophylaktisch in allen Fachbereichen, therapeutisch bei obstruktiven und restriktiven Lungenerkrankungen und vegetativen Funktionsstörungen, sowie zur Entspannung und Verbesserung der Körperwahrnehmung.

Berufsberatung/ Rehabilitationsberatung

Der Sozialdienst übernimmt im Rahmen der Antragstellung für medizinische Rehabilitation auch die Vermittlung für eventuell notwendig werdende Berufsberatungen.

Besondere Formen/ Konzepte der Betreuung von Sterbenden

Die individuelle seelsorgerische Betreuung von Schwerkranken und Sterbenden liegt uns als katholische Einrichtung besonders am Herzen und ist im Leitbild der Caritas Trägergesellschaft West beschrieben. Dabei ist die Achtung vor anderen religiösen Weltanschauungen mit eingeschlossen. Verantwortlich für die seelsorgerische Betreuung sind der Krankenhauspfarrer und die Krankenhausseelsorgerin. Das vorhandene langjährige Seelsorgekonzept des St. Marien-Hospitals enthält Aussagen zur Begleitung von Sterbenden unter seelsorgerischen Aspekten, der Zusammenarbeit aller Berufsgruppen mit der Krankenhausseelsorge, zu Räumlichkeiten und dem Umgang mit sterbenden Patienten und deren Angehörigen. Die Krankenhausseelsorge ist durch die Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde 24 Stunden erreichbar.
In der geburtshilflichen Abteilung erfahren Eltern in belastenden Grenzsituationen bei Fehl- und Todgeburten eine besondere Betreuung durch die Seelsorge.

Bewegungstherapie z.B. Feldenkrais, Eurhythmie

Das Team der Abteilung für Aktivierende und Physikalische Therapie bietet alle Formen der Bewegungstherapie sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich an. Darüber hinaus befindet sich in der Abteilung der Galileo 2000, ein Vibrationsgerät welches unbewusst die Statik des Körpers - Haltungsschulung, allgemeine Kräftigung, Osteoporose vorbeugend - beeinflusst.

Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)

Zur Behandlung neurologischer Krankheitsbilder kommt im St. Marien-Hospital in der geriatrischen und internistischen Abteilung das Bobath-Konzept zur Anwendung. Hierdurch sollen die betroffenen Patienten funktionelle Bewegungsabläufe wiedererlernen beziehungsweise lernen, mit ihren Bewegungsdefiziten umzugehen.
In regelmäßig stattfindenden innerbetrieblichen Fortbildungen mit einer nach den Richtlinien der Bobath-Initiative für Kranken- und Altenpflege e.V. ausgebildeten Pflege-Instruktorin als Referentin, werden die Mitarbeiter geschult und halten somit Anschluss an den aktuellen Entwicklungen des Bobath-Konzeptes.

Diabetiker-Schulung

Die strukturierte Schulung nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes - Gesellschaft ist neben der optimalen medizinischen Betreuung von Diabetikern von besonderer Wichtigkeit. Es finden regelmäßig wöchentliche Schulungen für die Patienten und Angehörige mit dem Ziel statt, umfassende Informationen, Hilfe zur Selbsthilfe und einen möglichst selbstständigen Umgang mit der Krankheit zu vermitteln. Eine individuelle Beratung ist Bestandteil des Konzeptes.
Für die Abteilung Kinderheilkunde existiert ein eigenes Konzept der Diabetikerschulung mit einem umfangreichen Angebot (z.B. Skifreizeit unter ärztlicher / pflegerischer Betreuung, Pumpenschulung) für die betroffenen Kinder. Die Schulungen finden in neuen kindgerecht ausgestatteten Räumen in der Kinderklinik statt.
Alle an der Schulung beteiligten Internisten, Kinderärzte sowie die Pflegenden sind gemäß den Richtlinien der Fachgesellschaften weitergebildet.

Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege

Das am pflegerischen Expertenstandard orientierte Entlassungsmanagement ist für alle Bereiche in einer Verfahrensanweisung geregelt. Im Aufnahmeprozess wird das häusliche/soziale Umfeld der Patienten erfragt und es erfolgt je nach Diagnose eine frühzeitige Einbeziehung der Angehörigen und des Sozialdienstes.
Im persönlichen Gespräch mit dem Patienten und dessen Angehörigen wird der Hilfebedarf für die weitere Versorgung ermittelt. Die Koordination mit den nachsorgenden Einrichtungen erfolgt unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten. Der Entlassungszeitpunkt wird mindestens einen Tag im Voraus allen an der Versorgung Beteiligten mitgeteilt. Die Informationsweitergabe erfolgt entweder durch Kontaktaufnahme mit dem weiterbehandelnden Arzt oder bei Verlegungen in Senioreneinrichtungen und bei Weiterbehandlung durch ambulante Dienste mittels eines Pflegeüberleitungsbogen des Kreises Düren.

Ergotherapie/Arbeitstherapie

Das Verfahren der Ergotherapie ist ein sozialmedizinisches Behandlungsverfahren welches bei Menschen jeden Alters mit motorischen-funktionellen, sensomotorischen-perzeptiven, neuropsychologischen und psychosozialen Störungen zum Einsatz kommt. Die Ergotherapie ist Bestandteil des Angebotes der aktivierenden und physikalischen Therapie. Das Verfahren dient der Wiederherstellung, des Erhaltes und der Verbesserung körperlicher, geistiger und sozialer Fähigkeiten. Die Wiedererlangung der Selbstständigkeit im Alltag wird trainiert und die Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen gefördert. Darüber hinaus findet für jeden Patienten eine individuelle Beratung und Information unter Einbeziehung der Angehörigen statt. Die Fortführung ist nach dem stationären Aufenthalt über entsprechende Rezeptierung als ambulante Leistung in der APT möglich.

Fallmanagement/ Case Management/ Primary Nursing/ Bezugspflege

Auf der interdisziplinären Intensivstation, der Kinderintensiv-Station und der neonatologischen Station des St. Marien-Hospitals erfolgt die Durchführung der Pflege nach dem System der Bezugspflege. Das wesentliche Merkmal der Bezugspflege im Intensivbereich ist, dass eine Pflegeperson über einen längeren Zeitraum die Pflege von maximal zwei Patienten übernimmt.
In der Kinderklinik wurde das Projekt "Case Management" zur Organisation der Weiterbetreuung schwerkranker Kinder initiiert. Eine Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin wurde zur Case Managerin an der Hochschule für angewandte Wissenschaft in Hamburg ausgebildet.

Manuelle Lymphdrainage

Unter Lymphdrainage ist die manuelle Beeinflussung des oberflächlichen Lymphsystems zur Anregung der Lymphgefäße, der Lymphbahnen und der Lymphknoten zu verstehen. Durch schonende manuelle Grifftechniken wird der Abtransport von Gewebeflüssigkeit gefördert. Die Indikationen zur Lymphdrainage sind Schwellungen verschiedener Ursache, z. B. nach einem Trauma oder nach operativer Tumorentfernung mit Ausräumung der regionären Lymphknoten. Die Lymphdrainage ist Bestandteil des Angebotes der Aktivierenden und Physikalischen Therapie und wird nach entsprechender Anforderung durch die Abteilung erbracht. Die Fortführung ist nach dem stationären Aufenthalt über entsprechende Rezeptierung als ambulante Leistung möglich.

Massage

Die Massage ist Teil des Angebotes der Aktivierenden und Physikalischen Therapie und bedeutet Druck- und Zugreize die mit der Hand in den verschiedenen Gewebsschichten und mit unterschiedlichen Grifftechniken ausgeführt wird. Sie wird als unterstützende Therapie für alle Fachabteilungen auf gesonderte Anforderung erbracht. Allgemeine Massagewirkungen sind u. a. Regulierung des Muskeltonus, Steigerung der örtlichen Durchblutung, Schmerzlinderung und Lösen von Narben und Gewebsverklebungen. Die Fortführung der Massage ist nach dem stationären Aufenthalt über entsprechende Rezeptierung als ambulante Leistung möglich.

Medizinische Fußpflege

Eine medizinische Fußpflegerin wird auf Wunsch der Patienten angefordert. Die Terminabsprache übernehmen die pflegerischen Mitarbeiter der Stationen.

Naturheilverfahren/Homöopathie/Phyto-therapie

Der Chefarzt der Abteilung Innere Medizin hat Erfahrung in naturheilkundlichen Therapieverfahren. Im Rahmen des Brustzentrums ist er als fachkundiger Berater tätig. Es besteht eine enge Kooperation zwischen dem Brustzentrum und dem Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren in Köln. Die Adresse kann über das Sekretariat der gynäkologischen Ambulanz erfragt werden.

Pädagogisches Leistungsangebot

Die Beschulung in der Rurkreisschule, die sich in Trägerschaft des Kreises Düren befindet, ist ein wichtiger Bestandteil des Angebotes im St. Marien-Hospital. Schüler aller Schulformen werden nach den jeweiligen Richtlinien und Lehrplänen von erfahrenen Lehrern unterrichtet. Der Unterricht in der Schule hat zum Ziel, größere Lücken während des Krankenhausaufenthaltes zur vermeiden.
Die Schule stellt den Kontakt zur Heimatschule des Kindes her. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Rurkreisschule und den Abteilungen Pädiatrie, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und dem Sozialpädiatrischen Zentrum.

Physikalische Therapie/Bädertherapie

Unter physikalischer Therapie werden Maßnahmen zusammengefasst, die die Funktion des Organismus durch physikalische Einwirkungen (Wärme, Kälte, Druck, Zug, Licht, Wasser, Elektrizität usw.) gezielt beeinflussen. Dabei geht es insbesondere darum, Fehlregulationen zu verhindern, zu beseitigen oder soweit zu verändern, dass eine angemessene Funktion herbeigeführt wird. Die häufigsten angebotenen Therapiearten sind: Klassische Massage, Bindegewebsmassage, Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage, Ultraschall, Reizstrombehandlung, Fangopackungen, Heißluft, Kryptotherapie, Eis, Kaltluft, Stangerbad, Vierzellenbad, Bäder mit Zusätzen, Atemtherapie, Inhalationen. Alle aufgeführten Therapiearten werden von der Aktivierenden und Physikalischen Therapie auf gesonderte Anforderung für alle Abteilungen erbracht. Die Fortführung ist nach dem stationären Aufenthalt über entsprechende Rezeptierung als ambulante Leistung möglich.

Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie

Unter dem Begriff Physiotherapie werden Maßnahmen zusammengefasst, die die Funktion des Organismus durch physikalische Einwirkungen wie Wärme, Kälte, Druck, Zug, Licht, Wasser, Elektrizität usw. gezielt beeinflussen. Dabei geht es darum, Fehlregulationen zu verhindern, zu beseitigen oder soweit zu verändern, dass eine angemessene Funktion herbeigeführt wird.
Die Krankengymnastik ist eine Therapieart innerhalb der Physikalischen Therapie. Sie beinhaltet befundgerechte Bewegungs-, Lagerungs- und Atemtherapie mit manuellen Hilfen zur Prophylaxe, Therapie, Rehabilitation und Trainingsbehandlung verschiedenster funktioneller und organischer Störungen.
Zum Team der Aktivierenden und Physikalischen Therapie gehören neben Masseuren, Ergotherapeuten und Logopäden auch Krankengymnasten und Physiotherapeuten.

Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse

Vorbeugende Kurse zur Erhaltung der Gesundheit werden im Gesundheitszentrum des St. Marien-Hospitals angeboten. Die Ziele und Aufgaben des Gesundheitszentrums liegen in der Konzeption und Durchführung gezielter Programme, die zum Erhalt und der Förderung der Gesundheit dienen.
Das breite Spektrum von Kursen und Vorträgen in Zusammenarbeit mit speziell ausgebildeten Ärzten und Kursleitern bieten der Bevölkerung ein vielseitiges und abwechslungsreiches Angebot (z. B. Herzsportgruppen, Rückenschule).

Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst

Die psychoonkologische Beratung und Betreuung wird von einer Sozialarbeiterin mit entsprechender Fachqualifikation übernommen. Neben dem regelhaften Beratungsangebot des Sozialdienstes stehen Beratung zu Möglichkeiten der ambulanten Nachsorge z. B. Haushaltshilfe, Familienpflege sowie entlastende Gespräche zur Krisen- und Krankheitsbewältigung im Vordergrund.
Unterstützung erfahren die Patienten bei der Neubewertung der veränder-ten Lebenssituation, der Entwicklung persönlicher Problemlösungstechni-ken und zur Konfliktbewältigung im sozialen Umfeld. Beratung zu Möglichkeiten der nachstationären psychosozialen Behandlung und Begleitung, Vermittlung von regionalen Selbsthilfegruppen sowie das Angebot des Gesundheitstrainings nach Dr. O. C. Simonton zur Unterstützung des psychischen Gleichgewichts und der Genesungsarbeit ergänzen das umfangreiche Angebot.

Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbel-säulengymnastik

Das Programm des Gesundheitszentrum St. Marien-Hospital beinhaltet Kurse zur Rückenschule bzw. Haltungsschule.

Schmerztherapie/ -management

Die Schmerztherapie umfasst sowohl moderne medikamentöse Verfahren z.B. in der Tumorschmerztherapie als auch alternative Verfahren wie z.B. transkutane elektrische Nervenstimulation, Muskelentspannungstraining oder Akupunktur. Bei bestimmten Krankheitsbildern wird mit speziellen Infiltrationstechniken therapiert. Auch werden intra- und extracorporale Medikamentenpumpen angewendet.
Weitere Leistungsangebote sind:
- Patienten-Kontrollierte Schmerztherapie über computergesteuerte Schmerzpumpen
- Thorakal-epidurale Schmerztherapie durch Anlage eines Peridural-Katheters bei großen Brust- oder Bauchoperationen. Hierbei wird ein Lokalanästhetikum in die Nähe der Nervenwurzel gespritzt, welche für die Schmerzwahrnehmung zuständig sind. Die Anlage des Katheters erfolgt präoperativ in örtlicher Betäubung.
- Bei Hüftoperationen Anlage eines Nervenkatheters
Die Schmerztherapie wird durch die Anästhesie Abteilung für alle Fachbereiche angeboten.

Beratung / Betreuung durch den Sozialdienst des Sozialpädiatrischen Zentrums in der Pädiatrie

Die Sozialpädagogin des Sozialpädiatrischen Zentrums ist auch für die Kinderklinik des St. Marien-Hospitals tätig. Sie berät und betreut bei häuslichen und familiären Schwierigkeiten, schweren Behinderungen und Adoptionen Kinder bzw. Eltern. Außerdem steht sie zur Bewältigung bei Krisen, die z.B. durch körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt ausgelöst werden, bereit und bietet Unterstützung bei der Bewältigung und Verarbeitung von Diagnosen an.

Beratung / Betreuung durch den Sozialdienst im Sozialpädiatrischen Zentrum

Die Sozialpädagogin im Sozialpädagogischen Zentrum berät und unterstützt Familien, deren Kinder von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen betroffen sind. Dies können z.B. sein: Störungen der emotionalen, geistigen und sozialen Entwicklung, Wahrnehmungsstörungen, Störungen der Bewegungsentwicklung, Mehrfachbehinderungen, Epilepsien, Diabetes mellitus.
Innerhalb der sozialpädagogischen Diagnostik und Beratung werden angeboten:
- Beratung und Unterstützung von Menschen, die in ihrer persönlichen Entwicklung Förderung brauchen oder von belastenden Situationen betroffen sind. Angeboten werden Elterngespräche, Erziehungsberatung, Strukturierungshilfe bei sozial schwachen Familien
- Hilfestellung bei der Klärung von Kosten bei den zuständigen Kostenträgern, Beratung über ambulante, teil- oder vollstationäre Hilfen
- Zusammenarbeit mit Einrichtungen z.B. Schulen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Jugendämtern
- Hausbesuche zur Klärung therapeutischer Möglichkeiten

Beratung / Betreuung durch Sozialarbeiter in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die Beratung und Begleitung durch die Diplom Sozialarbeiterin / Diplom Sozialpädagogin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie richtet sich an Patienten und deren Personensorgeberechtigten.
Besonders im Vordergrund stehen:
- Beratung und Begleitung von Patienten und deren Personensorgeberechtigten während des teilstationären oder ambulanten Aufenthaltes
- Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu Ämtern und Behörden (z.B. Jugendamt, Arbeitsamt, Sozialamt)
- Erarbeitung von Ressourcen zur Unterstützung der Familien
- Vermittlung an Beratungsstellen in den Bereichen Sucht, Schulden, Gewalt, Abhängigkeiten, Trennungsabsichten und Homosexualität
- Elternkurs "Starke Eltern - Starke Kinder" des deutschen Kinderschutzbundes
- Kontaktaufnahme und Vermittlung an Institutionen der Jugendhilfe
- Planung von außerschulischen Fördermöglichkeiten
- Zusammenarbeit mit der Rurkreis-Schule am St. Marien-Hospital
- Soziales Kompetenztraining

Beratung / Betreuung durch Sozialdienst im Brustzentrum

Im Brustzentrum ist eine Sozialarbeiterin mit psychoonkologischer Ausbildung tätig. Die Einbeziehung der Sozialarbeiterin erfolgt sofort nach Diagnosestellung.

Besondere Konzepte zum Umgang mit Verstorbenen

Das Seelsorgekonzept berücksichtigt den würdevollen Umgang mit Verstorbenen und deren Angehörigen. Die Verabschiedung der Angehörigen von dem Verstorbenen wird sowohl im Patientenzimmer als auch im Verabschiedungsraum ermöglicht.

Sozialdienst

Im St. Marien-Hospital unterstützen zwei Dipl. Sozialpädagoginnen und eine Dipl. Sozialarbeiterin (mit Zusatzausbildung zur Psychoonkologin) den ärztlichen und pflegerischen Dienst. Bereits bei der Aufnahme des Patienten wird der Sozialdienst in die Behandlungsplanung mit einbezogen. Die Beratung erfolgt z. B. bei Fragen zur Pflegeversicherung, zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises und zum Krankenversicherungsgesetz. Vermittelt werden Plätze in Tagespflegeeinrichtungen sowie die Unterbringung in Senioreneinrichtungen. Ebenso erfolgt die Organisation von Pflegehilfsmitteln für den häuslichen Bereich oder von Hausnotrufsystemen sowie Essen auf Rädern. Die Kontaktaufnahme zu stationären oder ambulanten Hospizdiensten sowie zu Selbsthilfegruppen und Beratungs- und Betreuungsstellen ist sichergestellt. Auch die Antragstellung für z. B. medizinische Rehabilitation oder einer Anschlussheilbehandlung ist gewährleistet.

Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit

Im Jahr 2006 wurde die ctw-Fortbildungsakademie gegründet, zunächst unter dem Aspekt der Weiterbildung von Ärzten in den ctw-Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten und Angeboten an die Bevölkerung. Es installierte sich ein Vorstand, der regelmäßig tagt und die Themen festlegt. Schwerpunkte der Arbeit sind Fortbildungsangebote an die niedergelassenen Ärzte und Organisation von klinikinternen Veranstaltungen durch die Chef- u. Oberärzte.
Alle 14 Tage mittwochs findet für werdende Eltern ein Informationsabend rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett mit Kreißsaalführung statt.
In der Kinderklinik finden jeden Mittwoch Führungen für Kinderkartenkinder statt. Begleitet von einer Erzieherin des Hauses und dem Chefarzt der Abteilung haben die Kinder die Möglichkeit med. Geräte wie Stethoskop und Otoskop auszuprobieren, ebenfalls wird ein Ultraschall des Herzens demonstriert. Die Führung soll den Kindern die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern nehmen.

Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen

Bei der Aufnahme eines Patienten wird im Rahmen der Pflegeanamnese eine Risikobeurteilung hinsichtlich einer Sturzgefährdung erhoben. Bei einem festgestellten Sturzrisiko werden die Patienten und die betreuenden Angehörigen über Maßnahmen zur Risikominimierung beraten.
Die Risikobeurteilung erfolgt angelehnt an den nationalen pflegerischen Expertenstandard.

Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern

Das Gesundheitszentrum des Hauses und die Hebammenpraxis bieten für interessierte Eltern einen Babyschwimmkurs an. In diesem Kurs werden dem Säugling bei seinen ersten Wassererlebnissen in engem Kontakt mit Mutter oder Vater das Gefühl der Geborgenheit und eine Vielzahl positiver Entwicklungsreize vermittelt. Die Eltern lernen über einen Zeitraum von zehn Wochen, ihr Baby im Wasser zu halten und mit ihm zu spielen.

Spezielle Entspannungstherapie

Das Katholische Forum für Erwachsenen- und Familienbildung ist eine Einrichtung der Caritas Trägergesellschaft West und bietet unter anderem Yoga, Meditation und Feldenkrais Kurse an.
Das Gesundheitstraining nach Dr. O. D. Simonton wird im St. Marien-Hospital durch eine speziell ausgebildete Trainerin angeboten.

Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

Bei speziellen Ernährungs- und Diätfragen werden per Konsil die Diät- und / oder die Ernährungsberater kontaktiert. Sie stehen allen Abteilungen einschließlich der Kinderklinik, Kinder- und Jugendpsychiatrie und geriatrischer Tagesklinik zur Verfügung.
Zum Beratungsspektrum gehören:
- Erstellung eines Ernährungsplan
- Sicherstellung der häuslichen Weiterversorgung durch Kooperation mit Sanitätshäusern
- Erstellung eines Programms zur Sondenernährung angepasst an den Gesundheitszustand des Patienten
- Nährwertberechnung/-auswertung von Ernährungsprotokollen
- Beteiligung an der Diabetikerschulung
- Die Beratung erfolgt auf Wunsch unter Hinzuziehung der Angehörigen

Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien

Schreiambulanz
Die Schreiambulanz des Sozialpädiatrischen Zentrums richtet sich an hilfebedürftige Eltern, deren Babies oder Kleinkinder eine Unreife der Schlaf-Wach-Regulation zeigen, exzessiv schreien und kaum zu beruhigen sind und eine Fütterstörung mit oder ohne Gedeihstörung bzw. extrem auffälliges Verhalten beim Essen zeigen.
Die Leistungen der Schreiambulanz umfassen: eine kinderärztliche Untersuchung, gemeinsame Besprechung der problematischen Situationen und Probleme im Alltag, die Erarbeitung von Lösungen, die im Alltag nutzbar sind und die Situation erst einmal akut entkrampfen.
Die Hebammenpraxis in Kreuzau vermittelt auf Nachfrage Termine im SPZ.
Babymassage
Das Gesundheitszentrum und die Hebammenpraxis bieten spezielle Angebote für die neuromotorische und die geistige Entwicklung des Kindes an, z. B. Babymassage und Pekip.

Spezielles pflegerisches Leistungsangebot

Im Pflegedienst des St. Marien-Hospitals sind in Anlehnung an die pflegerischen Expertenstandards das Dekubitus-, Sturz- und Entlassmanagement sowie das Wundmanagement umgesetzt. Die Gesundheits- und Kranken/Kinderkrankenpfleger/innen arbeiten nach dem System der Bereichspflege. Bereichspflege bedeutet, dass eine Pflegende für alle Maßnahmen, die zur Versorgung der Patientengruppe notwendig sind, verantwortlich ist. Hierbei sind besonders die Erhebung der Pflegeanamnese sowie die daraus resultierende Durchführung der individuellen Pflege anhand der Pflegeplanung zu erwähnen. Hierbei sind besonders die Erhebung der Pflegeanamnese sowie die Durchführung der individuell geplanten pflegerischen Maßnahmen zu erwähnen.
Ein zielgerichtetes internes Fortbildungsprogramm für den Pflege- und Funktionsdienst stellt die Anwendung und Durchführung von pflegerischen Maßnahmen sicher.

Stimm- und Sprachtherapie/ Logopädie

Die Tätigkeitsfelder des Fachbereiches Logopädie umfassen die Diagnostik, Therapie und Beratung von Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen im ambulanten und stationären Bereich. Die Diagnostik erfolgt anhand standardisierter Test- und Screeningverfahren. Das allgemeine Behandlungsziel zentral bedingter Sprachstörungen ist u.a. die Förderung der sprachlichen Fähigkeiten in den Bereichen Sprachverständnis und Sprachproduktion (z.B. Wortfindung). Bei der Behandlung von Stimmstörungen stellt die Wiedererlangung und Stabilisierung der stimmlichen Kommunikationsfähigkeit einen wichtigen Therapieschwerpunkt dar. Das oberste Ziel in der Behandlung von Schluckstörungen ist die sichere Nahrungszufuhr. Alle Behandlungsformen werden durch Angehörigenberatung und ggf. durch Anleitung der Angehörigen ergänzt. Logopädie wird für Erwachsene von der APT angeboten, die Behandlung von Kindern erfolgt über das Sozialpädiatrische Zentrum des St. Marien-Hospitals.

Stomatherapie/-beratung

Die Versorgung eines künstlichen Darmausganges (Anus praeter) wird auf Wunsch von einer speziell ausgebildeten pflegerischen Mitarbeiterin übernommen. Das geeignete System wird während des stationären Aufenthaltes ausgewählt. Die Schulung erfolgt unter Einbeziehung der Angehörigen. Eine weitere Betreuung kann auf Wunsch des Patienten zu Hause fortgeführt werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit der häuslichen Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst. Die Überleitung wird durch den Sozialdienst vermittelt.
Bei Anlage eines Tracheostomas (Luftröhrenschnitt) wird die Versorgung über einen externen Berater organisiert. Das geeignete System für den Patienten wird während des stationären Aufenthaltes ausgewählt und geliefert. In diesem Zusammenhang werden der Patient und seine Angehörigen im Umgang mit dem Tracheosstoma geschult.

Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik

Die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln wird von den Fachabteilungen organisiert. Notwendige Heil- und Hilfsmittel werden auf Rezeptanforderung von Sanitätshäusern bereits während des stationären Aufenthaltes bereitgestellt.

Wärme- u. Kälteanwendungen

Von der Abteilung Aktivierende und Physikalische Therapie werden alle Formen der Wärme- (Heißluft und Fangopackungen) und Kältebehandlung angeboten. Die Anwendungen richten sich nach der Anforderung des behandelnden Arztes und des Zustandes des Patienten. Kälteanwendungen werden als Maßnahme zur Schmerzlinderung und zur Abschwellung angewandt.

Wundmanagement

Das systematische Wundmanagement ist seit 2004 etabliert. Die Wundmanagerinnen (zwei fachkompetente Gesundheits- und Krankenpflegerinnen) sind nach § 64 GuKG ausgebildet und erfüllen somit die Voraussetzung für die Bezeichnung "zertifizierte Wundmanagerin". Zur Behandlung chronischer Wunden z. B. Dekubitus, Ulcus cruris oder bei Wundheilungsstörungen stehen sie auf Anforderung für alle Fachabteilungen zur Verfügung. In Absprache mit den behandelnden Ärzten wird die Behandlung mit modernen Wundtherapeutika gemäß den Vorgaben der Fachgesellschaften festgelegt.
Die V.A.C.-Therapie ist ein wichtiger Bestandteil des Wundmanagements und wird regelmäßig angewandt. V.A.C.-Therapie bedeutet eine positive Beeinflussung der Wundheilung durch Unterdruck. Dabei wird das Wundsekret mittels einer Vakuumpumpe kontinuierlich abgesaugt, Wundödeme werden reduziert und die Durchblutung der Wunde wird verbessert. Eine feuchte Wundbehandlung ohne Sekretstau wird gewährleistet.

Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege

Als Schnittstelle zwischen stationärer zu ambulanter Versorgung wurde vom Caritasverband Düren-Jülich ein Überleitungsbüro im St. Marien-Hospital eingerichtet. Auf Wunsch des Patienten wird durch die Sozialarbeiter in Zusammenarbeit mit der Mitarbeiterin des Caritasverbandes die lückenlose Versorgung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus organisiert.
Ebenfalls betreibt das St. Marien-Hospital eine Kurzzeitpflegeeinrichtung mit 11 Plätzen. Das Angebot richtet sich an pflegebedürftige Personen, deren Versorgung zeitweise nicht sichergestellt ist und bietet über einen begrenzten Zeitraum eine 24-Stunden Versorgung durch examiniertes Fachpersonal. Neben der pflegerischen Versorgung ist in enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt die medizinische Versorgung sichergestellt, das gesamte therapeutische Leistungsangebot des St. Marien-Hospitals kann über eine ärztliche Verordnung in Anspruch genommen werden.

Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Die Sozialarbeiterinnen informieren die Patienten zu den regional vertretenen Selbsthilfegruppen und deren Aktivitäten. Sie stellen auf Wunsch den persönlichen Kontakt zu einer solchen Gruppe her. Durch die Kontakte zum Träger des Selbsthilfezentrums des Kreises Düren erfolgt ein regelmäßiger Informationsaustausch.

Informationen zu den Disease-Management-Programmen (DMP)

  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Diabetes mellitus Typ 2

Informationen zur apparativen Ausstattung im Krankenhaus

24h-Blutdruck-Messung

Die 24h Blutdruckmessung erfolgt zur Erstellung eines Blutdruckprofils im Tagesverlauf zur Optimierung der medikamentösen Therapie.

24h-EKG-Messung

Das 24h EKG dient der Feststellung von Rhythmusstörungen und ggfs. medikamentösen Einstellung.

24h-pH-Metrie

Bei der Langzeit-pH-Metrie handelt es sich um ein Verfahren zur Bestimmung des pH-Wertes in der Speiseröhre und der quantitativen Säureproduktion des Magens über einen Zeitraum von 24 Stunden. Das Verfahren wird durchgeführt bei einem Verdacht auf abnormalen Rückfluss von Magensäure oder Speiseresten in die Speiseröhre.

3-D/4-D-Ultraschallgerät

Ein Ultraschallgerät der Gynäkologischen Ambulanz mit 3D/4D-Optionen der letzten Generation.

Audiometrie-Labor

In der HNO Ambulanz werden subjektive und objektive audiometrische Verfahren angeboten.
Zu den subjektiven Verfahren gehören u.a.:
• Stimmgabelprüfungen (Weber-, Rinne-Test)
• Hörweitenprüfung
• Tonaudiogramm
• SISI Test
Zu den objektiven Verfahren gehören u.a.:
• Impedanzmessungen
• DPOAE Messung (Distorsionsproduzierte otoakustische Emissionen)
• Hirnstammaudiometrie
• ENG (Elektronystakmographie)

Belastungs-EKG/ Ergometrie

Ein Belastungs-EKG ist die Aufnahme eines EKG`s unter einstellbaren Belastungen. Daraus lassen sich bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen und evt. der aktuelle Trainingszustand im Rahmen der Sportmedizin erkennen. Das Belastungs-EKG wird an einem Ergometrieplatz vorgenommen, dies ist die Kombination aus einem EKG Gerät, einem Blutdruckmessgerät und einem Fahradergometer oder einem Laufband. Die Untersuchung erfolgt immer in Anwesenheit eines Arztes oder einer Pflegeperson.

Bodyplethysmographie

Die Bodyplethysmographie ist eine Methode der Lungenfunktionsprüfung zur Messung des Atemwegswiderstandes. Mit dieser Untersuchung kann der Arzt feststellen, wie gut die Lunge arbeitet. Jede einzelne Messgröße gibt Aufschluss über einen speziellen Aspekt der Lungenfunktion. Die Normalwerte sind abhängig von Körpergröße, Geschlecht und Alter.

Computertomograph (CT)

Zur Unterstützung der Diagnostik werden im Rahmen der Computertomographie Verfahren mit Kontrastmittel und Spezialverfahren angewandt. Die Abstimmung des Verfahrens geschieht in Kooperation mit der radiologischen Abteilung des Hauses.

Elektroenzephalographiegerät (EEG)

Bei der Elektro-Enzephalographie handelt es sich um eine Methode zur Messung der elektrischen Gehirnströme, wobei die natürlichen Spannungsschwankungen der Gehirnrinde abgeleitet werden.
Zur Aufzeichnung eines EEG`s werden auf die Kopfhaut Metallplätchen aufgesetzt. Zwischen jeweils 2 Elektroden werden in verschiedenen Kombinationen die elektrischen Spannungsunterschiede gemessen, mit einem speziellen Gerät verstärkt und schließlich als Hirnstromwellen aufgezeichnet.

Endosonographiegerät

Alle drei größeren Ultraschallgeräte sind mit ständig nutzbarem Schallkopf für die vaginale Endosonographie ausgestattet.

Gastroenterologisches Endoskop

Punktionsendosonographiegerät:
Mit dem Punktionsendosonographiegerät erfolgt die nicht invasive Diagnostik von Erkrankungen der Speiseröhre, des Magen- und Darmtraktes, der Bauchspeicheldrüse, der Leber und der Gallenwege. Durch dieses moderne bildgebende Verfahren werden Tumorerkrankungen präziser festgestellt und endoskopisch oder operativ entfernt.

Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation

Bei der Argon-Plasma-Koagulation wird Energie durch ionisiertes Argongas (Argonplasma) kontaktfrei auf Gewebe übertragen. Die Eindringtiefe der Energie von 2 -3mm macht das Verfahren sicher und komplikationsarm, es können Schäden tieferer Strukturen vermieden werden während schwer zugängliche Stellen durch flexible Sonden leicht erreicht werden können,
Der Einsatz dieses Gerätes in der Endoskopie hat zwei positive Effekte: es kann zuverlässig und bequem eine endoskopische Blutstillung durchgeführt werden und pathologisches Gewebe, wie z. B. lokal begrenzte Nester von Tumorzellen werden zerstört.

Gerät zur Kardiotokographie

Es existieren acht Geräte, zwei mit Telemetrieeinrichtung, sechs Geräte mit Geminiableitung.

Geräte für Nierenersatzverfahren

Im Rahmen von schweren Lungenentzündungen, Harnwegsinfektionen, Blutvergiftungen, Unfällen oder großen Tumoroperationen kann die Funktion der Nieren schwer beeinträchtigt werden (akutes Nierenversagen). In solchen Fällen muss die Nierenfunktion mit Hilfe moderner medizinischer Technik unterstützt und aufrechterhalten werden, um giftige Stoffwechselprodukte aus dem Körper zu filtern (Nierenersatzverfahren, „Blutwäsche).
Diese Verfahren werden auf der Intensivstation mit Hilfe eines hochmodernen Gerätes je nach Bedarf für einige Stunden am Tag oder kontinuierlich über mehrere Tage (kontinuierliche Hämofiltration, CVVH) durchgeführt. Das CVVH Verfahren ist besonders effektiv und kreislaufschonend. Ein Team von speziell ausgebildeten Intensivpflegekräften und Intensivärzten führt das Verfahren durch und überwacht die Patienten.
Andere Formen der Dialyse (Blutwäsche) werden in Kooperation mit einer niedergelassenen Dialysepraxis angeboten.

Geräte zur Strahlentherapie

Es besteht eine Kooperation mit dem Kernleister für Strahlentherapie innerhalb des kooperativen Brustzentrums.

Kipptisch

Die Durchleuchtung wird für diese Untersuchung nach Rücksprache mit dem Radiologen genutzt.

Laparoskop

Über eine kleine Öffnung in der Bauchwand wird das Gerät, das aus einer Optik, einer Kamera und einer Lichtquelle besteht, in die Bauchhöhle zur Betrachtung der Bauchorgane eingeführt. Mit dem Laparoskop kann auch eine Spiegelung der Organe im Brustkorb (Thorakoskopie) durchgeführt werden.

Laser

Die Behandlung mit dem Laser erfolgt im Bereich der Nase, des Kehlkopfes und der Haut.

Linksherzkathetermessplatz

Diagnostische und therapeutische Linksherzkatheteruntersuchungen werden in Kooperation mit einem benachbarten Krankenhaus durch einen Oberarzt der Abteilung Innere Medizin durchgeführt.

Magnetresonanztomograph (MRT)

Bei dem MRT handelt es sich um ein 1,5 TESLA-Gerät der Firma Siemens. Die Notfallverfügbarkeit ist nach Erstellung der rechtfertigenden Indikation des Radiologen gegeben.

Mammographiegerät

Bei dem Mammographiegerät handelt es sich um ein Nova 3000 der Firma Siemens mit der Möglichkeit, in der Aufnahmetechnik zwei unterschiedliche Größenformate zu wählen (Abbildung von unterschiedlichen Brustgrößen gewährleistet) und ist digital verfügbar.

MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie)

Zusammen mit dem Laparoskop ermöglichen diese Geräte über kleine Schnitte die Operation im Bauchraum oder Brustkorb. Dadurch entstehen weniger große Narben und reduzieren das Schmerzempfinden, es entstehen weniger Verwachsungen und die Wundfläche ist reduziert. Der Krankenhausaufenthalt verkürzt sich somit auf wenige Tage. Mit der MIC-Einheit können Befunde in digitaler Form aufgezeichnet und gespeichert werden.

Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät

In der Endoskopie-Abteilung ist ein C-Bogen vorhanden, der zur Kontrolle von Kontrastmittelgaben unter ERCP oder PTCD notwendig ist.
Im Rahmen der Bronchoskopie erfolgt die gezielte Probeentnahme oder Fremdkörperentfernung unter Einsatz des C-Bogens.

Schlaflabor

Im zertifizierten Schlaflabor (DGSM) werden alle Arten von Schlafstörungen diagnostiziert und behandelt. Voruntersuchungen werden auch ambulant durchgeführt. Einen Schwerpunkt bilden die schlafbezogenen Atmungsstörungen (Schnarchen, Atempausen). Alle Formen der nasalen Überdruckbehandlung (CPAP) werden durchgeführt. Darüber hinaus besteht eine besondere Erfahrung in der Einstellung einer Heimbeatmungstherapie wie sie z. B. bei neuromuskulären Erkrankungen oder Brustkorbdeformierungen (z. B. Skoliose) erforderlich werden.

Sonographiegerät/Doppler-sonographiegerät/Duplex-sonographiegerät

Neben dem konventionellen Ultraschall können farbkodierte Dopplerultraschalluntersuchungen des Bauchraumes, der Gefäße und des Herzens durchgeführt werden. Bei speziellen Fragestellungen werden kontrastmittelunterstützte Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.

Arthroskopieturm

Der Arthroskopieturm findet Anwendung im Rahmen der Gelenkchirurgie.

Überwachungsmonitore

Jeder Bettplatz verfügt über einen Überwachungsmonitor.

Beatmungsgerät BiPAP Vision

Es handelt sich bei diesem Beatmungsgerät um ein mikroprozessgesteuertes Atmungsunterstützungssystem mit positivem Atemdruck. Die Unterstützung und Verbesserung der vorhandenen Restatemfunktion des Patienten ist Ziel dieser nicht invasiven Beatmungsform. Der Atembedarf des Patienten wird hierbei nicht maschinell übernommen. Durch den Einsatz von speziellen Nasen- und Gesichtsmasken ist eine Intubation (Einführen eines Schlauches in Mund oder Nase zur Sicherung der Atemwege) nicht notwendig und die damit verbundenen Komplikationen (z. B. Infektion der Lunge) können vermieden werden. Die Indikation für diese Beatmungsform reicht vom Lungenödem über Vermeidung von Atelektasenbildung (Lungenabschnitt der mit wenig oder keiner Luft gefüllt ist) und Pneumonie bis hin zur COPD Beatmung.

Beatmungsgeräte

1 Stephanie von der Firma Stephan zur Beatmung von Kindern unter 30 kg
3 Babylog 8000 Plus von der Firma Dräger für Neu- und Frühgeborene
2 Infant flow Advance für CPAP und BiPAP zur Atemunterstützung
2 Inovent zur NO Therapie (Stickstoffmonoxyd-Gabe bei Lungenversagen)
1 Servo von Dräger zur Beatmung von Kindern ab 30 KG.

CO-Diffusionsmessgerät

Das CO-Diffusionsmessgerät dient zur Bestimmung des Diffusionsvermögens des Lungengewebes. Es wird eingesetzt bei der Beurteilung des Krankheits- und Therapieverlaufes fast aller Lungenerkrankungen.

Computergestützte Diagnostik

Zur neuropsychologischen Untersuchung von Aufmerksamkeitsstörungen erfolgen computergestützte Untersuchungen mittels der TAP und ANT 2.0 (Verfahren zur Messung von Aufmerksamkeitsfunktionen mit entsprechenden Alters-Normierungen). Zur Untersuchung von Patienten mit autistischen Störungen erfolgt eine Diagnostik mit dem computergestützten Programm Fefa (Frankfurter Test und Training des Erkennnens von fazialem Affekt). Cogpack-Softwarepacket für neuropsychologische kognitive Trainings. Anwendung bei Patienten mit Aufmerksamkeitsstörungen, affektiven Störungen und Psychosen.

Druckinfusionsgerät "Level 1"

Dieses Gerät der Firma Smith kann in kurzer Zeit größere Mengen von Blut, Infusionslösungen oder Plasmaexpander temperieren und unter Druck infundieren.

Evita 4 edition

Die Evita 4 kann bei jeder Patientengruppe zur Beatmung eingesetzt werden (Kinder und Erwachsene). Auf dem Flachbildschirm können verschiedene Messwerte, Kurven sowie ein Logbuch angezeigt werden. Somit ist immer ein vollständiger Überblick über die Beatmungstherapie gewährleistet.

Geräte zur Heimbeatmung

Es werden Heimbeatmungsgeräte aller Firmen eingesetzt und kontrolliert. Die Überprüfung erfolgt mit "Somnocheck Effort" der Firma Weinmann sowie "pulsoxymetrisch" mit einem Gerät der Firma Nellcor, ggfs. auch im Schlaflabor.

Handdopplergerät

Bei Verdacht auf eine arterielle Verschlusskrankheit wird zur Messung der Durchblutungssituation an den unteren Extremitäten das Handdopplergerät eingesetzt.

inhalative Provokationseinheit

Die inhalative Provokationseinheit findet Anwendung bei der Diagnostik von bronchialer Überempfindlichkeit, z. B. bei Asthma und zur Kontrolle des Therapieerfolges.

Inkubatoren

3 Caleo von Dräger
8 x 9000 von Dräger
2 x 8000 von Dräger
4 x Wärmebetten von Dräger

Narkosegeräte

Für die Operationssäle stehen folgende Narkosegeräte zur Verfügung:
2 Narkosegeräte Dräger Sulla (mit Kapnometrie zur CO2 Messung)
4 Narkosegeräte Dräger Cato
3 Narkosegeräte Dräger Primus
1 Transportbeatmungsgerät Oxilog

Neuromonitoring

Heiserkeit oder Atemnot können als Folgen einer Schilddrüsenoperation durch die Schädigung eines oder beider Schilddrüsennerven auftreten. Durch den Einsatz des Neuromonitoring, das heißt einer mikrochirurgischen Technik bei der die Stimmbandnerven durch ein elektromyographisches Gerät identifiziert werden, kann das Risiko einer Verletzung minimiert werden.

offene Reanimationseinheit

Bei der offenen Reanimationseinheit handelt es sich um ein Wärmebett zur Versorgung von Neu- und Frühgeborenen. Es verfügt über alle Überwachungs- und Reanimationsmöglichkeiten. Zusätzliche Reanimationseinheiten befinden sich im Kreißsaal, im Notfalleingriffsraum des Kreißsaales und im gynäkologischen Operationssaal.

Portables 2D-Sonographiegerät

Dieses Gerät ist im Zentral-OP vorhanden und wird interdisziplinär zur prä- und intraoperativen Ultraschalldiagnostik genutzt.

Rhinomanometrie

Die Rhinomanometrie findet Anwendung bei der Diagnostik von Nasenbeatmungsbehinderungen, z. B. bei Heuschnupfen oder anderen Allergien.

Ultracision, Ligasure

Gewebepräparation durch Ultraschalldissektion

Videokolposkop

Die Darstellung der inneren Schleimhäute der Vagina und des Gebärmuttermundes wird mit dem Kolposkop durchgeführt. Bei der Kolposkopie werden die Scheide und der Muttermund von dem Arzt in Augenschein genommen. Durch die mikroskopische Darstellung können kleinste Gewebedefekte und Mikroblutungen an den Schleimhäuten festgestellt werden. Die Koloposkopie dient auch der Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses

Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung

Lungenfunktionsprüfungen werden zur Bestimmung der kardiopulmonalen (Herz/Lungen) Leistungsfähigkeit durchgeführt.

Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz

Die Uroflowmetrie oder Blasendruckmessung ist ein Verfahren zur qualitativen und quantitativen Untersuchung des Harnstrahles bei dem der Harnausfluss während der Blasenentleerung gemessen wird. Diese Untersuchung dient der objektiven Feststellung von Blasenentleerungsstörungen.

Weitere apparative Ausstattung(en)

  • Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte
  • Bronchoskop (24 Stunden Notfallverfügbarkeit)
  • Defibrillator
  • Endoskopisch-retrograder-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP)

Informationen zu den angebotenen Serviceleistungen

Abschiedsraum

In unserem Haus steht ein neu gestalteter Abschiedsraum zur Verfügung, in dem Angehörige in einem geschützten Bereich und in Ruhe von ihren Verstorbenen Abschied nehmen können.
Eine freundliche Farbgestaltung, helle Dekoration, Bilder und das Sternentuch zur Erinnerung an verstorbene Kinder nehmen dem Raum ein wenig das Bedrückende des Todes und eröffnen Perspektiven, die über die Todesgrenzen hinaus weisen.
Dazu tragen weiterhin bei die Osterkerze, die auf Wunsch angezündet wird, sowie die Möglichkeit das Licht zu dimmen und Musik einzuspielen

Aufenthaltsräume

Auf jeder Station ist ein Bereich vorhanden, in den sich die Patienten mit ihren Besuchern außerhalb des Patientenzimmers zurückziehen können. In der Kinderklinik befinden sich auf allen Stationen Aufenthaltsräume für Begleitpersonen. Die Aufenthaltsräume sind mit einer Küchenzeile ausgestattet.
Die Kinderklinik verfügt über ein separates Spielzimmer. Zwei Erzieherinnen betreuen die kranken Kinder während ihres stationären Aufenthaltes.

Balkon/ Terrasse

Im Bettenhaus ist auf jeder Etage ein Balkon vorhanden.
In der Kinderklinik ist ein separater Spielbalkon (Spielplatz) vorhanden.
Bei schwer kranken Kindern kann der vorhandene Außenbalkon der Kinderklinik in Begleitung der Eltern genutzt werden.
Alle Patientenzimmer der geriatrischen Station E1 haben einen direkten Zugang zum Park.

Beschwerdemanagement

Das Beschwerdemanagement ist im Haus etabliert. Patienten erhalten die Information wo und auf welchem Weg sie Ihre Wünsche und Verbesserungen mitteilen können.

Besuchsdienst/ "Grüne Damen"

Im Rahmen der Krankenhausseelsorge werden die Patienten auf Wunsch durch die ehrenamtlichen Helfer der christlichen Krankenhaushilfe betreut. Ehrenamtliche Besuchsdienste, die wöchentlich stattfinden, werden auch von den Kirchengemeinden angeboten. Eine Kooperation mit den Kirchengemeinden und der Krankenhausseelsorge besteht seit vielen Jahren. Die Besuchsdienste erfahren eine hohe Akzeptanz bei Patienten, Angehörigen sowie dem ärztlichen und pflegerischen Dienst.

Cafeteria

Das modern eingerichtete Marien-Café befindet sich im Erdgeschoss des Hauses. Eine große Auswahl an Kalt- und Warmgetränken, belegten Brötchen, kleine warme Mahlzeiten sowie Kuchen, Gebäck, kleinere Geschenkartikel und Zeitschriften wird vorgehalten. Die Bewirtschaftung hat eine ortsansässige Bäckerei übernommen. Das Café verfügt über einen Wickelraum und eine große Außenterrasse.

Diät-/Ernährungsangebot

Für jeden Patienten kann die entsprechende Diät bzw. Ernährung ausgewählt werden.
Bei speziellen Ernährungs- und Diätfragen werden per Konsil die Diät- und / oder die Ernährungsberater kontaktiert. Sie stehen allen Abteilungen einschließlich der Kinderklinik, Kinder- und Jugendpsychiatrie und geriatrischer Tagesklinik zur Verfügung.
Zum Beratungsspektrum gehören:
- Erstellung eines Ernährungsplan
- Sicherstellung der häuslichen Weiterversorgung durch Kooperation mit Sanitätshäusern
- Erstellung eines Programms zur Sondenernährung angepasst an den Gesundheitszustand des Patienten
- Nährwertberechnung/-auswertung von Ernährungsprotokollen
- Beteiligung an der Diabetikerschulung
- Die Beratung erfolgt auf Wunsch unter Hinzuziehung der Angehörigen

Dolmetscherdienste

Alle Mitarbeiter, die über Fremdsprachenkenntnisse verfügen, haben sich bereit erklärt, bei Bedarf zu übersetzen. Eine Fremdsprachenliste ist an der Zentrale hinterlegt. Der Mitarbeiter wird auf Anfrage über die Zentrale angefordert. Sollte eine Übersetzung in einer Sprache notwendig werden, über die keine Kenntnisse vorhanden sind, so kann über die örtliche Polizei oder ggf. über die entsprechenden Botschaften Hilfestellung angeboten werden. Für operative und konservative Eingriffe stehen fremdsprachliche Aufklärungsbögen zur Verfügung.

Ein-Bett-Zimmer

Im interdisziplinären Wahlleistungsbereich sind Ein-Bett-Zimmer vorhanden.
Für Patienten, die Aufgrund ihrer Erkrankung isoliert werden müssen, Schwerstkranken und Sterbenden ermöglichen wir eine Unterbringung in einem Ein-Bett-Zimmer.
Für Regelleistungspatienten besteht die Option gegen Zuzahlung ein Ein-Bett-Zimmer zu bekommen.

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

Im interdisziplinären Wahlleistungsbereich sind Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle vorhanden.
Für Regelleistungspatienten besteht die Option gegen Zuzahlung ein Ein-Bett-Zimmer zu bekommen.

Elektrisch verstellbare Betten

Elektrisch verstellbare Betten werden im Wahlleistungsbereich, auf der Intensivstation, in der Geburtshilfe sowie in der Geriatrie vorgehalten.
Auch für schwerstkranke und sterbende Patienten stellen wir elektrisch verstellbare Betten zur Verfügung.

Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen

Nicht gehfähige Patienten, die zur stationären Aufnahme oder zu bestimmten Untersuchungen kommen, werden bei Bedarf an der Pforte oder dem Funktionsbereich von Mitarbeitern des Hauses abgeholt und in die Bereiche begleitet.

Faxempfang für Patienten und Patientinnen

Jeder Patient kann grundsätzlich über das Sekretariat der kaufmännischen Direktion ein Fax empfangen. Das Fax wird in einem verschlossenen Umschlag über die Stationsmitarbeiter unter Wahrung des Datenschutzes an den Patienten weitergeleitet.
Weitere Faxanschlüsse befinden sich auf der Wahlleistungsstation, der internistischen Station 4, in allen Ambulanzen/Sekretariaten sowie in der Pflegedirektion.
Für den Faxversand ins Ausland bzw. den Empfang aus dem Ausland steht das Sekretariat der kaufmännischen Direktion, Pflegedirektion und des ärztlichen Direktors zur Verfügung.

Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

Alle Patientenzimmer sind mit einem Fernsehgerät ausgestattet. Die Bedienung des Fernsehgerätes erfolgt über den Schwesternruf und steht jedem Patienten kostenlos zur Verfügung.
Im Zentrum für Ambulantes Operieren steht für Kinder ein Fernsehgerät zur Verfügung.

Fortbildungsangebote/Informationsver-anstaltungen

Die Fachärzte im St. Marien-Hospital bieten für Fachpublikum oder für die Bevölkerung regelmäßig Fortbildungen und Informationsveranstaltungen zu bestimmten Themen an.

Frühstücks-/Abendbuffet

In der Abteilung Geburtshilfe und dem interdisziplinären Wahlleistungsbereich steht für die Patienten (und für Gäste) ein Frühstücks- und Abendbuffet zur Verfügung.
Neben den Buffetzeiten können die Patienten tagsüber jederzeit Warm- und Kaltgetränke sowie Gebäck bekommen.

Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)

Für jeden Patienten ist eine tägliche Zusammenstellung der Mahlzeiten durch Komponentenwahl möglich. Für das Mittagessen stehen drei Menüs zur Auswahl bereit, darunter ein vegetarisches Gericht. Für moslemische Patienten gibt es ein gesondertes Angebot. Diätpflichtige Patienten werden über die Möglichkeit der Auswahl von Diabetikerkost, kalorienreduzierten Menüs oder auch leichte Kost im Rahmen der Diätberatung durch eine qualifizierte und weitergebildete Diätberaterin informiert. Für Wahlleistungspatienten stehen zusätzliche Auswahlmöglichkeiten und die Nutzung des Frühstück- und Abendbuffets (auch für Angehörige gegen Bezahlung) zur Verfügung. Im Bereich der Geburtshilfe bieten wir ein Frühstück- und Abendbuffet an, Partner und Geschwisterkinder können gegen Bezahlung daran teilnehmen. In der Kinderklinik existiert ein Speiseplan mit kindgerechten Menüs.
Die EDV gestützte Menübestellung wird täglich durch Mitarbeiter des Pflegedienstes vorgenommen.

Friseursalon

An vier Tagen in der Woche kommt eine Friseurin in das St. Marien-Hospital. Die Terminabsprache erfolgt über die Stationsmitarbeiter.

Getränkeautomat

Die Kinderklinik verfügt über einen Getränkeautomat. Darüber hinaus bietet das Marien-Kaffee die Möglichkeit dort Getränke zu kaufen, Auf den Wahlleistungsstationen sind sowohl in den Kühlschränken der Patientenzimmer als auch im Buffetraum eine große Auswahl von Kalt- und Warmgetränken vorhanden.

Internetanschluss am Bett/ im Zimmer

Auf den beiden Wahlleistungsstationen verfügt jedes Patientenzimmer über einen Internetanschluss.

Internetzugang

Ein kostenloser Internetzugang z.B. zur Erledigung beruflicher Aufgaben kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
Darüber hinaus verfügen die Patientenzimmer im Wahlleistungsbereich über separate Internetzugänge.

Kühlschrank

Der interdisziplinäre Wahlleistungsbereich verfügt über Kühlschränke in den Zimmern. Diese werden mit Mineralwasser und diversen Fruchtsäften täglich aufgefüllt.

Kiosk/ Einkaufsmöglichkeiten

Im Marien-Café können kleinere Geschenkartikel, Getränke, Gebäck und Zeitschriften gekauft werden. Patienten, die das Marien-Café nicht aufsuchen können, erhalten Hilfe und Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Mitarbeiter der christlichen Krankenhaushilfe oder die Krankenhausseelsorgerin.

Kirchlich-religiöse Einrichtungen

Im Altbau des Hauses befindet sich die Kapelle, in der regelmäßige Gottesdienste für die Patienten, Angehörigen und Mitarbeiter stattfinden. Die Gottesdienste werden durch eine Videoanlage in die Patientenzimmer übertragen. Nicht gehfähige Patienten, die den Gottesdienst besuchen möchten werden vom Pflegedienst oder der Krankenhausseelsorgerin in die Kapelle begleitet. Für bettlägerige Patienten überbringen ehrenamtliche Kommunionhelfer die heilige Kommunion immer samstags. Außerhalb dieser Zeit können Patienten die heilige Kommunion von dem Krankenhauspfarrer erhalten.
Die im Rahmen der seelsorgerischen Betreuung regelmäßig stattfindenden Kindersegnungen werden in der Kapelle zelebriert.
Für moslemische Patienten wurde in Zusammenarbeit mit dem Krankenhauspfarrer und der moslemischen Gemeinde Düren ein Raum der Stille / Meditationsraum eingerichtet.

Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen

Am St. Marien-Hospital befinden sich insgesamt 208 kostenlose Parkplätze.
Behindertenparkplätze werden bereitgestellt:
4 Parkplätze gegenüber am Haupteingang Hospitalstraße
2 Parkplätze in der Dorfstraße
1 Parkplatz an der Kinderklinik
1 Parkplatz an der Praxis Dr. med. Steffens.
In unmittelbarer Nähe am Haupteingang in der Hospitalstraße befinden sich darüber hinaus noch zwei Notfallparkplätze für Schwangere.
Zur weiteren Verbesserung der Parkplatzsituation ist der Bau eines Parkhauses in 2009 vorgesehen, Baubeginn wird in der zweiten Jahreshälfte sein.

Kostenlose Getränkebereitstellung

Verschiedene Mineralwassersorten werden täglich kostenlos an die Patienten verteilt.
Warmgetränke werden zu den Mahlzeiten von der Küche bereitgestellt und sind auswählbar, darüber hinaus kann vom Personal der Stationen jederzeit ein Warmgetränk zubereitet werden.
Im Wahlleistungsbereich werden neben Mineralwasser auch kostenlos Fruchtsäfte angeboten. An einer Kaffeemaschine können sich Patienten, Angehörige und Besucher jederzeit bedienen.

Kulturelle Angebote

Seit vielen Jahren besteht eine besondere Verbundenheit zur Schützenbruderschaft St. Petrus. Im Rahmen des jährlichen Schützenfestes besucht die Schützenbruderschaft das Krankenhaus, um den Patienten einen musikalischen Gruß zu überbringen. Zu Weihnachten werden Adventkonzerte von einer ortsnahen Musikgruppe durchgeführt. Für die Patienten findet zu Heiligabend eine Bescherung durch die Mitglieder der Krankenhausbetriebsleitung, ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter sowie der Krankenhausseelsorge unter musikalischer Begleitung statt. Es finden regelmäßig Bilder- u. Fotoausstellungen mit ortsansässigen Künstlern statt.
Erstmalig beteiligte sich das St. Marien-Hospital im Jahr 2008 am bundesweiten Vorlesetag. Im Rahmen dieser Aktion haben Mitarbeiter, über den Tag verteilt, aus Heilungsgeschichten vorgelesen. Die Übertragung in die Patientenzimmer erfolgte über die Medienanlage.

Maniküre/ Pediküre

Die Mitarbeiter des Pflegedienstes vereinbaren auf Wunsch des Patienten einen Termin zur Maniküre / Pediküre.

Nachmittagstee/-kaffee

Jeder Patient erhält nachmittags ein Warmgetränk seiner Wahl und Kuchen oder Gebäck.

Orientierungshilfen

An allen Eingängen und Wegteilungen des Krankenhauses sind Hinweisschilder zu den Stationen-, Funktions- und Verwaltungsbereichen vorhanden. Als Orientierungshilfen für Kinder weisen Fischsymbole den Weg aus der Kinderklinik zur chirurgischen Ambulanz, zum Labor und zur Radiologie. Für Schwangere wird durch ein entsprechendes Symbol der Weg in den Kreißsaal ausgewiesen und der Weg zur inneren Ambulanz ist durch ein Herzsymbol gekennzeichnet.

Parkanlage

Die Parkanlage steht allen Patienten und Besuchern zur Verfügung. Durch rollstuhlgerechte Wegeplanung ist die Nutzung der Außenanlage auch für Rollstuhlfahrer und nicht gehfähige Patienten möglich. Die Außenterrasse des Marien-Cafés hat eine direkte Anbindung an die Parkanlage. Einige Patientenzimmer der Geriatrie sind ebenfalls über die Zimmerterrasse mit der Parkanlage verbunden.

Patientenfürsprache

Als unabhängige Einrichtung ist die Tätigkeit des Patientenfürsprechers als Ehrenamt vorgesehen und wird in unserem Hause umgesetzt. Der Patientenfürsprecher nimmt die Interessen von Patienten und Gästen in unserem Hause wahr und steht für Wünsche, Anregungen und ggfs. Beschwerden zur Verfügung.

Postdienst

Eingehende und ausgehende Post von Patienten wird über die Hauspost und die entsprechenden Stationen verteilt.

Rollstuhlgerechte Nasszellen

Barrierefreiheit ist uns wichtig, darum sind in jeder Fachabteilung rollstuhlgerechte Nasszellen vorhanden.

Rundfunkempfang am Bett

Der Rundfunkempfang ist für jeden Patienten von allen Bettplätzen aus über die Schwesternrufanlage möglich. Gebühren für die Nutzung des Rundfunk- und Fernsehempfangs werden bisher nicht erhoben.

Seelsorge

Die seelsorgerische Betreuung ist geprägt durch die Historie des Hauses und seit vielen Jahren Bestandteil der Patientenversorgung.
Durch die Krankenhausseelsorgerin und den Krankenhauspfarrer ist die Betreuung von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern gewährleistet.
Das seit vielen Jahren bestehende Seelsorgekonzept enthält Regelungen zur Begleitung von Schwerstkranken, Begleitung von Sterbenden, Hilfen für betroffene Eltern bei einer Tot- oder Fehlgeburt, Krankensalbung, Kindersegnung, Gottesdienste in der Kapelle und Krankenkommunion. Die regelmäßig stattfindenden Gottesdienste in der Kapelle werden in die Patientenzimmer übertragen. Seelsorger anderer Glaubensrichtungen oder Vertreter der moslemischen Gemeinde können über die Zentrale angefordert werden.
Zu den katholischen Hochfesten werden für Mitarbeiter regelmäßig Gottesdienste oder Meditationen angeboten.

Tageszeitungsangebot

Wahlleistungspatienten erhalten auf Wunsch eine Tageszeitung nach eigener Wahl durch die Servicekraft des Hauses. Darüber hinaus bietet das Marien-Cafe eine große Auswahl an Zeitschriften und die regionalen Tageszeitungen.

Teeküche für Patienten und Patientinnen

Mitgebrachte Speisen können für die Patienten in der Stationsküche zubereitet werden. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie dient die Teeküche zur Gruppentherapie.

Telefon

An jedem Bettplatz ist ein kostenpflichtiger Telefonanschluss vorhanden. Das Telefon wird bei Aufnahme eines Patienten an der Zentrale angemeldet und mit einem patienteneigenen Kennwort versehen. Die Abrechnung der Telefongebühren erfolgt bei der Abmeldung an Entlassungstag.

Unterbringung Begleitperson

Auf jeder Station können auf Wunsch Begleitpersonen untergebracht werden.
Bei Kindern und Jugendlichen kann immer ein Elternteil mit aufgenommen werden.
In der Umsetzung der integrativen Wochenbettpflege stehen gegen Bezahlung (Übernachtung und Beköstigung) Familienzimmer für die junge Familie zur Verfügung.

Wäscheservice

Im Wahlleistungsbereich werden Bademäntel und täglich Handtücher und Waschlappen für die Zeit des stationären Aufenthaltes zur Verfügung gestellt.
Für die Kurzzeitpflege wird ein Wäscheservice durch den hauseigenen Versorgungsdienst angeboten. In besonderen Situationen kann ein Wäscheservice durch die Mitarbeiter des Pflegedienstes organisiert werden. Auch die Krankenhausseelsorgerin kümmert sich in dieser Fragestellung um bedürftige Patienten. So wird auch Kleidung, die gespendet wurde, für diese Patienten zur Verfügung gestellt.

Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer

Im Wahlleistungsbereich sind die Zimmer mit Wertfächern ausgestattet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit im Notfall Wertgegenstände im Safe der Verwaltung kurzfristig aufzubewahren.

Zwei-Bett-Zimmer

Im interdisziplinären Wahlleistungsbereich sind Zwei-Bett-Zimmer vorhanden. Für Regelleistungspatienten besteht die Option gegen Zuzahlung ein Zwei-Bett-Zimmer zu bekommen.

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

Im interdisziplinären Wahlleistungsbereich werden Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle angeboten. Für Regelleistungspatienten besteht die Option gegen Zuzahlung ein Zwei-Bett-Zimmer zu bekommen.

Weitere angebotene Serviceleistungen

  • Rauchfreies Krankenhaus

Informationen zur akademischen Lehre

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten

Prof. Dr. Crombach ist seit 1996 außerplanmäßiger Professor an der Universtitäts-Frauenklinik Düsseldorf. Die Anerkennung der Dozentur ist an eine regelmäßige Lehrtätigkeit gebunden, die im Rahmen der Hauptvorlesung in Düsseldorf sowie durch direkte Ausbildung von Studenten am Krankenbett erfolgt. In den Semesterferien absolviert jede Woche ein Student ein einwöchiges Praktikum, welches die Teilnahme an der ambulanten u. stationären Patientenversorgung sowie die Assistenz bei Operationen u. Geburten beinhaltet. Es werden jährlich 20-25 Stundenten im St. Marien-Hospital ausgebildet. Prof. Crombach ist bei der Ärztekammer Nordrhein Fachprüfer für "Gynäkologie u. Geburtshilfe" für den Schwerpunkt "spezielle Geburtshilfe u. Perinatalmedizin" und als Fachgutachter der Gutachterkommission tätig. Er wird zu Publikationen in Fachjournalen sowie zu Übersichtsvorträgen und Podiumsdiskussionen bei nationalen u. regionalen Tagungen eingeladen.

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten

Die Altenpflegeschule und die Schule für Kranken- und Kinderkrankenpflege nehmen in Kooperation mit der KatHO Köln am Modelprojekt "Duales Studium Pflege" teil. Somit haben unsere Schüler/Innen erstmals die Möglichkeit, parallel zur Ausbildung einen Bachelorabschluss zu erreichen. Eine weitere Kooperation mit KatHO ermöglicht den Studenten der Berufspädagogik ein Praktikum an unseren Schulen. Die Schule für Kranken- und Kinderkrankenpflege arbeitet in einem Projekt "Pflege in der Euregio Maas-Rhein" mit den Hochschulen Lüttich, Eupen, Heerlen und Hasselt zusammen. Hauptaktivität ist die Durchführung einer Studienwoche einmal pro Jahr, bei der 50 Schüler und Studenten, sowie Dozenten aus den drei Ländern zusammen kommen. Inhalt der Woche ist der Austausch über das Gesundheitswesen, die Ausbildung sowie die Studienmöglichkeiten in den Pflegeberufen. Es erfolgen Besuche von Einrichtungen in Belgien, den Niederlanden und in Deutschland für diverse Fachbereiche der Medizin und Pflege.

Studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)

Das St. Marien-Hospital ist kein akademisches Lehrkrankenhaus. Aus diesem Grund werden keine Ausbildungen für das praktische Jarh durchgeführt, es werden jedoch in allen Fachabteilungen regelmäßig in den Semesterferien für Studierende der Medizin Famulaturen angenommen, meist für den Zeitraum von je vier Wochen. So werden z. B. in der Kinderklinik die Studierenden zuerst auf den Allgemeinstationen eingesetzt, bei Bewährung dann auch in Intensiv/Frühgeborenenbereich.

Informationen zu den Heilberufen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

Die staatlich anerkannte Schule für Kinderkrankenpflege mit 50 Ausbidlungsplätzen, besteht seit 1966 und bietet eine professionelle, zukunftsorientierte Ausbildung. Die Ausbildung beginnt am 01. September jeden Jahres und dauert 3 Jahre. Grundlage sind das Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege, die Ausbildungs- und Prüfverordnung für die Berufe in der Krankenpflege in der jeweils gültigen Fassung sowie das Leitbild des Trägers. In der Ausbildung werden Kompetenzen vermittelt, die für eine eigenverantwortliche Pflege, der BEratung und Betreuung von Patienten und deren Angehörigen, sowie zur Mitwirkung bei der Heilung, ERkennung und Verhütung von Krankheiten notwendig sind. Nach erfolgreichem Abschluss der staatlichen Prüfung erhalten die Auszubildenden die Berufsbezeichnung Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in. Verantwortlich für die Organisation ist das TEam der Schule für Kranken- und Kinderkrankenpflege unter einer kooperativen Leitung.

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin

Die staatlich anerkannte Schule für Krankenpflege mit 75 Ausbildungsplätzen, besteht seit 1966 und bietet eine professionelle, zukunftsorientierte Ausbildung. Die Ausbildung beginnt am 01.September jeden Jahres und dauert 3 Jahre. Grundlage sind das Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege, die Ausbildungs- und Prüfverordnung für die Berufe in der Krankenpflege in der jeweils gültigen Fassung sowie das Leitbild des Trägers. In der Ausbildung werden Kompetenzen vermittelt, die für eine eigenverantwortliche Pflege einschließlich der Beratung und Betreuung von Patienten und deren Angehörigen, sowie zur verantwortlichen Mitwirkung bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten notwendig sind. Nach erfolgreichem Abschluss der staatlichen Prüfung erhalten die Auszubildenden die Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Verantwortlich für die Organisation ist das Team der Schule für Kranken- und Kinderkrankenpflege unter einer kooperativen Leitung.

Altenpflegeschule

Die staatlich anerkannte Altenpflegeschule besteht seit 1990 u verfügt über 84 Ausbildungsplätze. Grundlage der Ausbildung ist das Bundesaltenpflegegesetz vom November 2001. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und zielt auf die Erreichung einer umfassenden Handlungskompetenz zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Pflege, Beratung und Betreuung von älteren Pflegebedürftigen. Die praktische Ausbildung erfolgt in Seniorenheimen, ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Hospizen usw. Wir pflegen zahlreiche Kooperationen mit den Trägern der praktischen Ausbildung in der Region.
Die Schule ist gem. DIN EN ISO 9001:2008 für Planung und Durchführung von Aus-, Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen in Pflege- und Gesundheitsberufen zertifiziert. Somit ist sie gemäß § 84 SGB III als Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung zugelassen und erfüllt die Forderungen der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung – Weiterbildung (AZWV).

Angaben zum Personal

Ärztliches Personal

Bezeichnung Anzahl
Ärzte ohne Fachabteilungszuordnung 4.5
Erläuterung(en)
hier handelt es sich um die Anzahl der Ärzte aus dem SPZ, dabei sind 4.0 Fachärzte
Ärzte (ohne Belegärzte) 81
Fachärzte (ohne Belegärzte) 40
Belegärzte 2

Pflegepersonal

Bezeichnung Anzahl
Gesundheits-Krankenpfleger 137
Gesundheits-Kinderkrankenpfleger 62
Altenpfleger 4.5
Hebammen / Entbindungspfleger 13
Operationstechnische Assistenz 1

Weitere Pflegekräfte

Bezeichnung Ausbildungsdauer Anzahl
OP-Dienst Mitarbeiter in VK, Gesundheits- und Krankenpfleger mit dreijähriger Ausbildung und Fachweiterbildung. 15.5

Spezielles therapeutisches Personal

Bezeichnung Anzahl
Arzthelfer und Arzthelferin 9.6
Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement

Der Chefarzt der Kinderklinik, die Oberärztin der Abteilung Geriatrie besitzen die Anerkennung als Diabetologe DDG.
Eine examinierte Kinderkrankenschwester besitzt die Zusatzausbildung Diabetesberaterin DDG.

3
Diätassistent und Diätassistentin 1.3
Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin 4
Erzieher und Erzieherin 1.6
Heilpädagoge und Heilpädagogin

Die angegebenen Heilpädagogen sind in der Abteilung Sozialpädiatrisches Zentrum tätig.

5
Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte 0.1
Logopäde und Logopädin/Sprachheilpädagoge und Sprachheil-pädagogin/Klinischer Linguist und Klinische Linguistin/Sprechwissenschaftler und Sprechwissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin 0.9
Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin 4.3
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal 3.9
Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin/Orthopädiemechaniker und Orthopädiemechanikerin/ Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin/Bandagist und Bandagistin

Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem St. Marien-Hospital und ortsansäßigen Orthopädietechnikern.

0
Physiotherapeut und Physiotherapeutin 1.8
Psychologe und Psychologin

Die angebene Anzahl der Psychologen sind für die Abteilung Sozialpädiatrisches Zentrum tätig. Weitere Psychologen sind in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie über einen Kooperationsvertrag mit dem Universtitätsklinikum Aachen im St. Marien-Hospital tätig.

5.6
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin 2.2
Sozialpädagoge und Sozialpädagogin

Die Sozialpädagogen sind in der Abteilung Sozialpädiatrisches Zentrum tätig.

3.6
Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte 1.3

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