MEDIAN Klinik Bad Tennstedt

Kontakt

Badeweg 2, 99955 Bad Tennstedt

Fälle: 616
Betten: 73

Serviceangebote
Komfortservices
  • Patientenzimmer allgemein
  • Ein-Bett-Zimmer
  • Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
  • Ausstattung der Patientenzimmer
  • Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
  • Besonderes Serviceangebot des Krankenhauses
  • Berücksichtigung von besonderen Ernährungsgewohnheiten (im Sinne von Kultursensibilität)
Besuchszeiten

0 bis 23 Uhr

Parkplätze

Neurologie

Details zur Fachabteilung
Behandelte Fälle der Abteilung
Voll-Stationär 616
D-Arzt Zulassung(en) nein
Ärztliches Personal
Ärzte (ohne Belegärzte)24
Fachärzte (ohne Belegärzte)7
Pflegepersonal
Gesundheits Krankenpfleger123
Krankenpflegehelfer6
Pflegehelfer29
Fachabteilungen

Details für Neurologie

Aufenthalt anfragen

Wählen Sie Ihren Wunschtermin: klicken Sie dazu einfach auf das Datum im Kalender.
Bitte beachten Sie, dass die endgültige Terminvergabe durch das Krankenhaus erfolgt!

Ihr gewünschtes Aufnahmedatum*


Ist eine Einweisung vorhanden?*


Klinik bewerten





Bitte beachten Sie:
Um die Echtheit Ihrer Bewertung zu prüfen, senden wir Ihnen eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.



Bezüglich der Formulierung Ihrer Bewertung bittet Krankenhaus.de um einen konstruktiven Stil. Fair play! Mehr Informationen dazu finden Sie in unseren Bewertungsrichtlinien.

Unterstützen Sie Ihr Krankenhaus, Service und Leistungen zu verbessern um den Aufenthalt für Patienten so angenehm wie möglich zu machen.


Sie wollen verstehen wie Krankenhaus.de arbeitet?
Detaillierte Informationen finden sie hier.

Bewertungen von Patienten

Nicht erbrachte Leistung

C.K. |  April 2019

Meine Großmutter wurde nach einem schweren Schlaganfall zur Weiterbehandlung / Reha nach Bad Tennstedt überwiesen. Sie wurde dort auf Station 6 aufgenommen, die auf Schlaganfallpatienten spezialisiert sein sollte. Meine Großmutter ist 84 und hat vor einem halben Jahr ihren Mann verloren und nun halbseitig gelähmt. Die Reha sollte 6 Wochen dauern und wir als Angehörige haben uns eine intensive Behandlung für Sie erhofft.

Die erste Woche ihrer Aufnahme war auch entsprechend gut. Es wurde sich intensiv um sie gekümmert und das Personal war auch augenscheinlich sehr freundlich. Das änderte sich jedoch schlagartig als bekannt wurde, das ein Platz in einem Pflegeheim für meine Oma organisiert wurde, in welches Sie nach der Reha verlegt werden sollte.

Das Personal wurde Zusehens unfreundlicher und die Therapeuten (welche dort selbst entscheiden wie and wann sie welchen Patienten behandeln oder auch nicht behandeln) haben aufgehört meine Großmutter irgendwelche Therapie zukommen zu lassen. Erschwerend kommt hinzu das es auf dieser Station keinen individuellen Therapieplan für die Patienten gibt. Die Therapeuten entscheiden jeden Tag aufs Neue wen sie welche Behandlung zukommen lassen. Als Angehöriger hat man so also keinerlei Möglichkeit Einsicht in die "Fortschritte" des Patienten zu nehmen. Auch der Stationsarzt kann deshalb dazu sehr wenig bis gar keine Auskunft geben.

Der Zustand meiner Großmutter stagnierte und sie wurde von Tag zu Tag depressiver. Auch nach mehrmaligen Gesprächen, sowohl mit den Schwestern als auch den zuständigen Ärzten (so fern man diese mal antreffen konnte) blieben ergebnislos. Kurzum eine nennenswerte Reha fand höchstens in der ersten Woche statt. Die restlichen 5 Wochen wurde meine Großmutter wie ein Stück Fleisch behandeln, nein selbst das wird besser behandelt. Auf Klingeln wurde Seitens der Schwestern nicht reagiert oder wenn dann erst Stunden später. Sollte also ein Notfall vorliegen (was bei einer Schlaganfallpatientin nicht ungewöhnlich ist) hätte das keiner mitbekommen. Körperpflege wurde dort auch nur mehr schlecht als recht durchgeführt. Meine Großmutter war immer eine Frau die sehr viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres gelegt hat und es auch noch tut. Das spielte dort keine Rolle. Sie wurde nicht ordentlich angezogen und wenn, dann wurde sich lauthals darüber beschwert, warum meine Großmutter so wenig mithelfen würde. (Sie ist halbseitig gelähmt und 84, wie hätte sie das tun sollen??) Aufgrund der Lähmung war und ist sie auf Katheter und Windeln angewiesen, darauf wurde auch keine Rücksicht genommen. Wenn man klingelte weil sie frisch gemacht werden musste, kam keiner. Sie musste dann Stundenlang in ihrem Stuhl liegen.

Wenn Angehörige zu Besuch waren, ließen sich die Schwestern gleich gar nicht blicken. Als wir dies Ansprachen kam als Antwort: "Wieso, sie sind doch da"

Als dann endlich der Tag der Entlassung kam waren wir alle äußerst erleichter. Am Abend zuvor wurde meiner Großmutter von den Schwestern noch "Mut" mit den Worten "Na sie werden sich wundern wie es erst im Pflegeheim zugeht" zugesprochen.

Für die Abfahrt in das Pflegeheim wurde Sie auch nicht vorbereitet. Währe meine Tante nicht da gewesen, hätte man sie in ihrem Schlafanzug (dünnes Hemd und Windel) in den Krankentransport verfrachtet. So "durfte" man ihr wenigstens noch eine Hose und Strümpfe anziehen und auch das nur unter lautstarken Protest des Personals.

Alles in Allem war der Aufenthalt in der Reha-Klinik Bad Tennstedt der reinste Horror für uns als Angehörige wie auch für meine Großmutter als Patientin. Das sich ein solches Haus Spezialklinik nennen darf ist eine Frechheit. Ich kann jeden nur von dieser Einrichtung abraten!

 

Antwort der Klinik:
Die Tochter, der bei uns behandelten Rehabilitandin, hat uns am 17.04.2019 die Möglichkeit eines telefonischen Austausches gegeben. In diesem Telefonat konnten wir den Rehabilitationsverlauf reflektieren und auch die Sichtweise der Angehörigen widergespiegelt bekommen.

Wir bedanken uns für die äußerst konstruktive und differenzierte Kritik, die uns die Möglichkeit gibt, unser Konzept in einzelnen Punkten neu zu überdenken und Veränderungen herbeizuführen.

Wir bedanken uns bei der Familie, freuen uns, dass für die Mutter bzw. Großmutter eine liebevolle Pflege in einer Einrichtung gefunden wurde und wünschen allen weiterhin alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen


Dr. med. Marz-Loose Alexandra Köhler
Chefärztin Pflegedienstleitung
Neurologische Frührehabilitation
Copyright (c) 2019 by Krankenhaus.de