Mandeln entfernen lassen: Wann der Eingriff nötig ist

Viele Menschen haben Probleme mit ihren Gaumenmandeln. Häufige Mandelentzündungen oder eine Mandelvergrößerung verschlechtern ihre Gesundheit. Eine starke Volumenzunahme kann sogar lebensbedrohlich werden. Abhilfe schaffen chirurgische

Eingriffe wie die Tonsillektomie und die Tonsillotomie. Wichtige Einzelheiten zu Mandeloperationen, chirurgischen Techniken und möglichen Risiken können Sie hier nachlesen.

Mandeln und ihre Funktion

Mandeln (Tonsillen) nennt der Mediziner das im Nasen-Rachenraum befindliche bis zu 2 cm dicke lymphatische Gewebe. Es ist für die körpereigene Abwehr wichtig, weil es unzählige weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) enthält. Sie bekämpfen in Nase und Mund eindringende Krankheitserreger direkt vor Ort. Die Oberfläche der Mandeln besitzt winzige Einsenkungen (Krypten), die gelegentlich einen krümeligen weißen Belag ausscheiden. Neben der am Zungengrund befindlichen Zungenmandel (Tonsilla lingualis) gibt es noch zwei Gaumenmandeln (Tonsilla palatina) und eine Rachenmandel (Tonsilla pharyngealis). 

Die Gaumenmandeln sind bei offenem Mund sichtbar. Sie sitzen rechts und links in einer Gaumenbogenfalte. Die Rachenmandel ist nur über eine Nasenspiegelung erkennbar, weil sie sich am Gaumendach befindet.

Mandeln können Probleme bereiten, wenn sie:

  • vergrößert sind (Kinder)

  • sich häufig entzünden

  • zu viele und nicht abgehende Steine produzieren

  • einen Abszess bilden

 

Wann eine Mandeloperation erforderlich ist

Mandeloperationen werden heute nicht mehr wie früher vorbeugend durchgeführt, weil das Risiko für Nachblutungen zu hoch ist. Denn Nachblutungen im Rachenraum lassen sich nicht wie Blutungen an anderen Körperstellen einfach mit einem Kompressionsverband stoppen.

Medizinisch indiziert ist der Eingriff, wenn der Patient:

  • häufig an einer Mandelentzündung leidet

  • eine chronische Mandelentzündung hat, die ihm Beschwerden bereitet

  • stark vergrößerte Mandeln hat, die Atemnot und Schluckbeschwerden verursachen

  • möglicherweise einen Tumor hat

  • an einem Peritonsillarabszess leidet, der sich nicht behandeln lässt

  • zu häufig Mandelsteine absondert (relativ selten)

Die vollständige Entfernung kann zwar ein Wiederauftreten der Mandelentzündungen nicht generell verhindern, aber ihre Anzahl deutlich verringern. Die bei Kindern häufig vorkommende Mandelvergrößerung ist die Folge der während der ersten Lebensjahre erhöhten Aktivität des kindlichen Immunsystems.

Behindert sie die Atmung zu stark, kann es im weiteren Verlauf zu einer Obstruktiven Schlafapnoe (OSA) kommen. Die unzähligen Atemaussetzer während des Schlafs beeinträchtigen die Schlafqualität und können daher die kindliche Entwicklung stören. Im Folgenden sollen die medizinischen Fachausdrücke Mandelentzündung, Mandelsteine und Mandelabszess kurz erklärt werden.

 

Mandelentzündung (Tonsillitis, Angina tonsillaris)

Die Mandelentzündung betrifft beide Gaumenmandeln oder nur eine von ihnen. Die durch eine Tröpfcheninfektion auf andere Menschen übertragbare Erkrankung wird häufiger von Viren als von Bakterien verursacht. Haben Viren die Tonsillitis ausgelöst, handelt es sich um Adeno-, Rhino- und Coronaviren, bei Kindern um RS-Viren. Die virale Mandelentzündung tritt oft in Kombination mit einer Erkältung auf. Daher haben die Kranken Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Bakterielle Mandelentzündungen werden oft durch Streptokokken der A-Gruppe oder Staphylokokken hervorgerufen. 

Öffnet der Erkrankte den Mund, kann man die gelblich-weißen Beläge (Eiterstippchen) auf den geröteten vergrößerten Gaumenmandeln gut erkennen. Außerdem hat er Fieber über 38 Grad, schmerzende und angeschwollene Halslymphknoten, einen geröteten Rachen, Schluckbeschwerden und Halsschmerzen. Um eine bakterielle Infektion eindeutig nachweisen und mit Antibiotika behandeln zu können, muss ein Mandelabstrich genommen werden. 

Eine von Viren verursachte Tonsillitis geht oft innerhalb von zwei Wochen von allein vorüber. Eine chronische hält länger als drei Monate an und kommt später oft wieder. Daher bezeichnet der Mediziner sie als rezidivierende Tonsillitis. Die meisten bakteriellen Mandelentzündungen folgen auf eine virale Infektion der Gaumenmandeln wie beispielsweise eine Erkältung: Das Gewebe ist bereits so geschwächt, dass die Bakterien leichtes Spiel bei der Besiedlung des Rachenraums haben. 

 

Mandelsteine (Tonsillolithen)

Mandelsteine nennt man die winzigen, weiß-gelblichen, krümeligen Gebilde, die sich in den Senken der Gaumenmandeln absetzen und normalerweise beim Essen verschluckt werden. Sie setzen sich aus Lymphozyten, Krankheitserregern, kleinen Essensresten, Kalksalzen und toten Hautzellen zusammen. Mandelsteine verursachen normalerweise keine Beschwerden. Allerdings kommen sie bei Patienten mit häufigen schweren Mandelentzündungen in großer Anzahl vor.

Die Entzündungen verursachen Narben, die die Ausgänge der Krypten verengen. Dadurch können die winzigen Steine nicht wie üblich abgehen. Eine Tonsillektomie ist jedoch nur dann indiziert, wenn die Steine Folge einer rezidivierenden Mandelentzündung sind und das Mandelgewebe bereits viele Narben aufweist.

 

Mandelabszess

Ein Mandelabszess (Peritonsillarabszess) tritt auf, wenn sich die Bakterien der akuten eitrigen Mandelentzündung in das umliegende Gewebe ausbreiten und dort eine Eiteransammlung hervorrufen. Der Abszess bildet sich normalerweise nur an einer Mandel und verursacht Symptome wie starke, einseitige und sich verstärkende Schluckbeschwerden, ansteigendes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Ohrenschmerzen. Manche Patienten haben sogar Schwierigkeiten, den Mund zu öffnen.

Der HNO-Arzt schneidet den Abszess auf und entfernt den Eiter. Anschließend verabreicht er dem Patienten ein Breitbandantibiotikum. Obwohl er oft gut ausheilt, kann er bei späteren Infektionen im Rachenraum immer wieder auftreten. In diesem Fall raten HNO-Ärzte, sich die Mandeln herausnehmen zu lassen.

 

Unterschied Tonsillektomie und Tonsillotomie

Tonsillektomie (TE) ist der medizinische Fachbegriff für das Mandelentfernen bei Erwachsenen. Bei Kindern wird der Eingriff nur im Ausnahmefall durchgeführt. Der Chirurg schält beide Gaumenmandeln mithilfe einer bestimmten Technik aus ihrem Bett. Diese Mandel OP zählt zu den HNO-Routineeingriffen. Tonsillotomie nennt man die operative Mandelverkleinerung (Mandelkappung).

Dabei entfernt der Chirurg nur einen Teil der Mandeln. Der ambulante Eingriff erfolgt unter Vollnarkose bei drei bis sechs Jahre alten Kindern, deren Gaumenmandeln stark vergrößert sind (Tonsillenhyperplasie). Auch bei wiederkehrenden Mandelentzündungen wählen Ärzte bei kleinen Kindern die Teilentfernung, weil dann die Mandeln weiterhin ihre wichtige Abwehrfunktion erfüllen können. Verglichen mit der vollständigen Entfernung der Mandeln bietet der Eingriff folgende Vorteile:

  • kürzere Mandel OP Dauer (etwa 15 Minuten)

  • kaum Blutungen während des Eingriffs

  • nur selten Nachblutungen

  • weniger Schmerzen und somit niedrigerer Schmerzmittelkonsum

  • Nahrungsaufnahme schneller wieder möglich

Das lymphatische Gewebe kann allerdings nach einer Mandelkappung nachwachsen. Bekommt der Patient dann eine Mandelentzündung, muss eine Tonsillektomie vorgenommen werden.

 

Ablauf der Mandeloperation bei Erwachsenen

Die Tonsillektomie wird unter Vollnarkose und stationär durchgeführt. Im Einzelfall kann der Patient natürlich auch ambulant operiert werden. Mediziner raten wegen des hohen Risikos für Nachblutungen jedoch zu einer stationären OP.

Im Bedarfsfall operieren sie auch die Rachenmandel (Polypen) heraus (Tonsillektomie mit Adenotomie). Die eigentliche Mandelentfernung dauert bei normalem Verlauf 20 bis 30 Minuten. Hinzu kommt noch die Zeit, die das Ärzteteam für die Narkose und die Nachbereitung benötigt. 

Vor der Operation klärt der Arzt den Patienten oder Erziehungsberechtigten über die Risiken des Eingriffs auf. Ist er mit der OP einverstanden, wird eine Laboruntersuchung durchgeführt. Das abgenommene Blut wird unter anderem auf seine Gerinnungsfähigkeit untersucht.

So kann der Arzt das Blutungsrisiko genauer einschätzen. Vor dem Beginn der Mandeloperation darf der Patient wenigstens sechs Stunden nichts essen. Er erhält eine Thrombosespritze und eine Beruhigungstablette. Der Anästhesist lagert seinen Kopf etwas tiefer, setzt ihm eine Atemmaske auf und legt ihm einen Venenkatheter. 

Anschließend verabreicht er ihm darüber das Narkosemittel, ein Schmerzmittel und ein Antibiotikum und führt ihm den Beatmungsschlauch ein. Die im Mund angebrachte Metallvorrichtung sorgt dafür, dass der Mund des Patienten während der OP weit geöffnet bleibt und seine Zunge von den Gaumenmandeln ferngehalten wird.

Anschließend schneidet der Chirurg den Gaumenbogen ein und trennt die Mandel mithilfe zweier chirurgischer Instrumente (Standardverfahren) von der Rachenwand ab. Weil dabei auch mehrere Blutgefäße durchtrennt werden, muss er die auftretende Blutung sofort stoppen. Dafür bindet er die offenen Gefäße mit Schlingen ab oder umsticht sie. Danach vernäht er die Wunde mit einem selbstauflösenden Faden. 

Dieses Verfahren wird als kalte Dissektion bezeichnet, weil dabei keine Hitzeentwicklung erfolgt. Bei der heißen Dissektion werden die Mandeln bei hohen Temperaturen beispielsweise mit einem Laser oder einem Radiofrequenzgerät herausgeschnitten.

Nach der Mandeloperation überwacht man den Heilungsprozess rund um die Uhr. Treten keine Komplikationen (Nachblutungen) auf, kann der Patient die Klinik in wenigen Tagen verlassen. Wie lange er nach der Mandel OP im Krankenhaus bleiben muss, entscheidet der Arzt. 

 

Welche Operationstechniken gibt es?

Beim Mandeln Entfernen hat der Chirurg die Wahl zwischen der kalten und der heißen Dissektion. Grundsätzlich gilt: Am gewebeschonendsten ist natürlich die Standard Mandel OP bei Erwachsenen mit Raspartorium (Schaber) und Schere. Denn je höher die vom OP-Gerät abgegebene Hitze ist, desto größer sind die im angrenzenden Gewebe entstehenden Schäden. Und damit auch die postoperativen Schmerzen.

Neben der herkömmlichen Operationstechnik gibt es weitere Verfahren wie:

  • Harmonic Scalpel

  • Bipolare Radiofrequenzdissektion

  • Coblation

  • Elektrokauter

  • CO2-Laser-Tonsillektomie


Harmonic Scalpel (Ultraschall-Tonsillektomie)

Bei dieser Operationstechnik trennen Ultraschallwellen die Mandel mithilfe einer mit 55.500 Hz schwingenden Skalpellklinge heraus und veröden gleichzeitig die geöffneten Blutgefäße. Tonsillektomien, die mit dem Harmonic Scalpel durchgeführt werden, machen eine Blutstillung während der OP überflüssig. Nachblutungen treten meist überhaupt nicht auf. Der Patient hat weniger Schmerzen als mit der konventionellen Operationstechnik. Aufgrund dieser Vorteile ist das Harmonic Scalpel Verfahren vor allem bei Patienten mit Anämie, kleinen Kindern und bei Mandeltumoren besonders geeignet.


Bipolare Radiofrequenzdissektion

Bei der Mandelverkleinerung beim Kind kommen insbesondere dieses Verfahren und die CO2-Laser-Ablation zum Einsatz. Der Chirurg schneidet Teile der Gaumenmandel mithilfe hochfokussierter bipolarer Radiowellenströme (Plasmafeld) heraus und verklebt damit zugleich die Blutgefäße. Der Eingriff kann mit einer Entfernung der vergrößerten Rachenmandel kombiniert werden. Die Radiofrequenz-Tonsillotomie beeinträchtigt das benachbarte Gewebe nur geringfügig und verursacht kaum Nachblutungen und Schmerzen.


Coblation

Die Coblation ist ein neues Verfahren, das die Gaumenmandeln sehr schonend entfernt. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Cool und Ablation zusammen und bedeutet kalte Gewebeabtragung. Der Chirurg verwendet eine Einmalsonde, an deren Spitze Radiofrequenz-Wechselstrom in eine Kochsalzlösung geleitet wird. Zwischen den beiden Elektroden entsteht dann ein sehr kleines, oberflächliches und exakt ausrichtbares Plasmafeld, das das Gewebe schonend ablöst und zugleich die Gefäße verschließt. Die Coblation schont das umliegende Gewebe, weil sie Temperaturen von lediglich 40 bis 70 Grad erzeugt. Die innovative Operationstechnik darf nur von speziell geschulten HNO-Chirurgen genutzt werden.

Sie hat verglichen mit der konventionellen mechanischen Methode folgende Vorteile:

  • nur geringfügige Blutverluste

  • minimale Gewebeschäden

  • maximalen Schutz vor Infektionen während der Mandel OP 

Nach dem Eingriff profitieren die Patienten von einem geringeren Risiko für Nachblutungen, Wundinfektionen, einer schnelleren Heilung und Schmerzreduktion. Außerdem können sie schon bald wieder Nahrung zu sich nehmen, wodurch sich der Klinikaufenthalt verkürzt. Die patentierte Technologie wurde seit ihrer Einführung mehr als sechs Millionen Mal erfolgreich im Bereich HNO, Wirbelsäulenchirurgie und Arthroskopie eingesetzt. 


Elektrokauter

Bei dieser Operationsmethode setzt der Chirurg ein kleines Gerät ein, das mit einer feinen Drahtschlinge an der Spitze ausgestattet ist. Die mittels bi- oder monopolarer elektrischer Energie erhitzte Schlinge schneidet das Mandelgewebe heraus und schließt dabei die Blutgefäße. Problematisch ist allerdings, dass dieses Verfahren der Mandelentfernung leicht Spätblutungen verursacht: Die verödeten Gefäße können sich beim Abgang des nekrotischen Nachbargewebes wieder öffnen. Außerdem löst die starke Hitze oft heftige Schmerzen aus.


CO2-Laser-Ablation

Das hochfokussierte Laserlicht schneidet das überflüssige Mandelgewebe mit Temperaturen zwischen 400 und 600 Grad heraus und verödet zugleich die Blutgefäße. Das an den Schnittkanten befindliche Gewebe nekrotisiert und wird in der Folgezeit vom Körper abgebaut. Dabei kann es allerdings zu Nachblutungen kommen. Die starke Hitzeeinwirkung verstärkt den Operationsschmerz zusätzlich. 

 

Nach der Mandelentfernung: Was Sie als Patient beachten müssen

Verzichten Sie bitte in den ersten 14 Tagen nach Ihrer Mandeloperation auf Nahrungsmittel mit harten Stücken und scharfen Kanten (Kartoffelchips), Fischmahlzeiten (Gräten!), zu heißes und zu scharf gewürztes Essen, säurehaltige Speisen (Früchte), Alkoholisches, Getränke mit Kohlensäure und Zigaretten. Gut geeignet sind pürierte Speisen, Nudelgerichte, Suppen, Joghurt, Weißbrot, Streichkäse, Streichwurst, Milch, ungesüßter Tee und Wasser. Während der ersten zwei Wochen sind starke körperliche Anstrengungen wie Sport und schweres Tragen und durchblutungssteigernde Aktivitäten (Haarewaschen über Kopf, Sonnenbank, heißes Duschen) für Sie tabu. 

Kommt es zu einer Nachblutung, holen Sie bitte sofort den Rettungsdienst. Spucken Sie das Blut aus und legen Sie sich eine Eispackung in den Nacken. Das gilt natürlich auch für kindliche Patienten. Als Erwachsener sind Sie während der Genesungszeit krankgeschrieben. Kleine Kinder müssen dem Kindergarten fernbleiben. Außerdem sind Sie verpflichtet, zur Nachkontrolle zu Ihrem HNO-Arzt zu gehen. 

 

Risiken und Schmerzverlauf

Das Mandeln Operieren ist wie andere chirurgische Eingriffe mit einem allgemeinen Operationsrisiko (Medikamentenunverträglichkeit, Wundinfektionen, gestörte Wundheilung) verbunden. In seltenen Fällen kann es auch zu Nervenverletzungen kommen. Wie bei anderen Rachenoperationen besteht bis zum zehnten Tag nach dem Eingriff ein erhöhtes Risiko für Nachblutungen.

Das ist auch dann der Fall, wenn blutungsarme Verfahren gewählt werden. Geht der Wundschorf mit einer Blutung ab, kann sie nur durch eine weitere OP gestillt werden. Mitunter kommt es sogar noch vier Wochen nach dem Eingriff zu Nachblutungen.

Müssen Sie Ihre Mandeln rausnehmen lassen, sollten Sie sich auf starke postoperative Schmerzen einstellen. Denn die Tonsillektomie gehört zu den schmerzhaftesten Eingriffen überhaupt. Auch die neueren Operationstechniken bewirken keine größere Schmerzreduktion. Die Beschwerden klingen aber bei den meisten Patienten innerhalb weniger Tage ab. Was den Schmerzverlauf angeht, sind sie am ersten Tag nach der Operation am stärksten und nehmen danach ab. 

Schmerzlindernd wirkt das Lutschen von Eiswürfeln. Außerdem können Sie die vom Krankenhaus erhaltenen Schmerzmittel einnehmen. Kaufen Sie sich aber bitte keine Analgetika, die die Blutgerinnung herabsetzen (ASS, Ibuprofen, Diclofenac). Die medizinische Praxis zeigt, dass bei drei Vierteln der Patienten zwei Analgetika nicht ausreichen. Sie erhalten zusätzlich Opioide wie Tilidin. Kinder unter 12 Jahren dürfen allerdings keine Opioide verabreicht bekommen. Ihnen gibt man meist Ibuprofen und Paracetamol.

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