Erleuchtung im virtuellen Wartezimmer - Patienten-Deutsch statt Mediziner-Latein

Erleuchtung im virtuellen Wartezimmer - Patienten-Deutsch statt Mediziner-Latein

Sicher, einige medizinische Fach-Ausdrücke sind so gut wie "eingedeutscht" und viele Menschen kommen mit Begriffen wie Neurodermitis und Influenza klar. Es passiert aber eben auch, dass man beim Arzt sitzt und einfach nicht versteht, was einem fehlt - mangels Kenntnis des Mediziner-Jargons. Das ist vor allem in einer Zeit, in der Patienten zunehmend mündiger werden und bei Therapiemöglichkeiten mitreden möchten, ungünstig.

Unterstützung bietet "Was hab' ich". Dahinter steckt eine gemeinnützige GmbH, deren Gründer es sich zum Ziel gemacht haben, die Lücke zwischen ärztlichem Wissen und den Bedürfnissen der Patienten zu schließen. Mit der Unterstützung eines Ärzteteams übersetzen Medizinstudenten ab dem 8. Semester für Patienten kostenlos Befunde und Arztbriefe.

Täglich ab 07:00 Uhr werden Plätze im virtuellen Wartezimmer frei gegeben. Um dorthin zu gelangen, hinterlegen Interessierte ihre Emailadresse auf der Website. Ist man an der Reihe, erhält man eine Benachrichtigung per Email und kann den Befund, maximal 2 DIN-A4 Seiten, als Text eingeben, photographiert oder eingescannt hochladen, oder einfach faxen. Die Übersetzung ist in der Regel bereits nach wenigen Tagen fertig.

Bitte denken Sie daran, vorab persönliche Daten unlesbar zu machen. Sie können entsprechende Textstellen zum Beispiel mit einem dicken schwarzen Stift durchstreichen.

 

 

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