Power Foods: die Geschichte des Muskelwunders Spinat

Power Foods: die Geschichte des Muskelwunders Spinat

Spinat enthält – neben einem für Gemüse üblichen Gehalt an Eisen – nämlich eine Reihe anderer Nährstoffe in sehr vorteilhafter Zusammensetzung. Zum Beispiel ist Spinat ein ausgezeichneter Magnesium-Lieferant. Magnesium ist äußerst wichtig bei der Weiterleitung von Signalen der Nervenzellen, weshalb das Gemüse auch als “Brainfood” gilt. Doch auch Muskelzellen, insbesondere die des Herzens, funktionieren ohne Magnesium nicht. Wie viele grüne Blattgemüse, enthält Spinat relativ viel Nitrat, das Muskeln stärker werden lässt. Somit hat Spinat auch ohne sagenhaften Eisengehalt einen "Popeye-Effekt".

Spinat sollte am Besten frisch verzehrt werden, so sind Nährstoffe in bester Qualität verfügbar. Er schmeckt sehr gut zusammen mit Äpfeln und Ingwer in Salaten und Smoothies, in Nudelgerichten und Suppen oder als klassische Beilage zum Spiegelei.

Gegen einmal aufgewärmten Spinat ist nichts einzuwenden. Bereits gekochten Spinat sollte man aber in den darauffolgenden Tagen gleich essen, da sich bestimmte Abbaustoffe anreichern können, je länger der Spinat steht. Damit sind vor allem Nitrite gemeint, die beim Abbau vom Nitrat entstehen. Nitrate wirken unmittelbar leistungssteigernd auf die Muskulatur - ein zweiter Grund für den Popeye-Effekt des Spinats. Nitrite können jedoch nicht mehr verwertet werden und müssen vom Körper mühevoll abgebaut werden. Speziell für Kleinkinder kann Spinat deshalb eher zur Belastung werden, besonders wenn er aufgewärmt wurde.


Weitere interessante Beiträge

Tinnitus - was tun?

Etwa vier Prozent der Deutschen und damit fast drei Millionen Menschen leben mit einem chronischen Tinnitus. Jährlich kommt rund eine viertel Million Menschen hinzu, die mit einem andauernden Ohrgeräusch wie Rauschen oder Pfeifen konfrontiert ist. Um die Geräusche wieder in den Griff zu bekommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Erkältungen vermeiden

Wenn es draußen nass und kalt wird, nahen die Erkältungswellen. Kälte und trockene Heizungsluft sind ideale Bedingungen für Erkältungsviren. Wie Sie einer Infektion entgegenwirken können, lesen Sie hier.